"Brand im Dachgeschoss mit starker Rauchentwicklung"

Ein anspruchsvolles Objekt hatte sich die Feuerwehrführung für ein Übung im Rahmen der Brandschutzwoche mit dem Seniorenheim an der Weißensteinstraße ausgewählt.

„Brand im Dachgeschoss mit starker Rauchentwicklung in Gebäude 1, Personen in Gefahr“ lautete die Lage bei der Alarmierung der Einsatzkräfte.
Die als Alarmübung ausgelegte Aktion forderte neben den Gemeindewehren aus Neukirchen, Röckenricht, Trondorf und Holnstein auch die Wehren aus Etzelwang und Sulzbach-Rosenberg. Letztere war mit der hydraulischen Drehleiter angerückt um die Rettung von außen über die Fenster und Balkone zu ermöglichen. Mit aufgesetzter Trage konnten so ein „Schwerverletzter“ zügig aus dem Obergeschoss übernommen werden. Derweil war der Atemschutztrupp zum Innenangriff und zur Personenrettung im Gebäude unterwegs.
Die Einsatzkräfte des ebenfalls beteiligten BRK waren zur Versorgung der fünf Verletzten und zur Betreuung der unverletzten Bewohner im nahen BRK Heim herbeigerufen worden. Von mehreren Seiten wurde die Rettung und Brandbekämpfung auf dem Grundstück durchgeführt. Zur Unterstützung der Atemschutzträger war der „Atemschutzabrollbehälter“ der Amberger Stadtwehr nachgefordert worden. Dieser Container bietet die Möglichkeit schnell die Einsatzkräfte vor Ort mit neuen Druckluftflaschen und weitern Gerät zu versorgen.

Bei der Abschlussbesprechung erläuterte zunächst Kommandant Manfred Lösch das Übungsscenario und die Einsatztaktik. Kreisbrandrat Fredi Weiß zeigte sich über die große Zahl der Einsatzkräfte  erfreut. Er bedankte sich bei der Leitung des Seniorenheimes für die Bereitschaft, das Objekt zur Übung nutzten zu können.
Die „Manöverkritik“ überließ er den Kreisbrandinspektoren Hans Ludwig und Peter Deiml, die sich an verschieden Einsatzorten um das Gebäude ein Bild von der Hilfeleistung gemacht hatten. Sie konnten einen durchweg geordneten Ablauf attestieren und hatten nur wenige Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen vorzubringen.
Die Heimleitung Brigitte Müller bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der Helfer und überreichte Spenden für Feuerwehr und BRK. Die Feuerwehr hatte sich von den Mitteln eine Übungspuppe zugelegt, die bei der Übung bereits zum Einsatz gekommen war.  Damit kann der Atemschutz realitätsnah die Rettung eines Schwerverletzten trainieren.
Bürgermeister Winfried Franz hob die nachbarschaftliche Zusammenarbeit der Gemeindewehren mit den Kräften aus Sulzbach, Etzelwang und Amberg sowie dem BRK hervor. Er lud alle zum Abschluss zu einer von der Gemeinde finanzierten Brotzeit ein.  

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