Da stecken gewaltige Kräfte dahinter


Ausbildung am Rettungsspreizer und Druckzylinder in der Feuerwehr Ransbach.
Eine gute Sache! Die Feuerwehren der Marktgemeinde Hohenburg trainieren gemeinsam. Die alljährlichen Brandschutzwochen mit Einsatzübungen über die gesamte Gemeinde verteilt, ist für die Bevölkerung ein hervorragender Garant in Sachen technischer Hilfeleistung und Brandschutz. In den vergangenen Tagen waren die Hohenburger mit ihrem neuen Feuerwehrauto HLF 20/16 in Ransbach gewesen, um dort vor Ort mit der Feuerwehr zu üben. Die Allersburger Jugendfeuerwehr und der frisch gewählte Kommandant Andreas Lindner verfolgte die Einsatzübung mit dem Einsatz der technischen Möglichkeiten, mit dem das Hohenburger Feuerwehrfahrzeug ausgestattet ist.

Für die Feuerwehrleute in der Marktgemeinde Hohenburg ist es ganz besonders wichtig, dass man sich bei den verschiedenen Fahrzeugtypen und ihren Ausstattungen zurecht findet. Denn im Echteinsatz kann es schon vorkommen, dass sich die Feuerwehrleute aus den verschiedenen Wehren untereinander aushelfen müssen. Dies ist war auch der Hintergrund für diese Übung. Ob Glasmanagement, hydraulische Rettungsschere, Spreizer oder Druckzylinder, das technische Gerät muss beherrscht werden. Das ist das "A und O" eines fundierten Einsatzes, informierte Florian Sperber.

Bei der Ransbacher Feuerwehr sind keine derart technisch hochwertigen und speziellen Ausrüstungsgegenstände stationiert, aber wir müssen uns auch damit auskennen, meinte der Ransbacher Feuerwehrkommandant Andreas Bruckmüller. "Das ist auch ein Stück Sicherheit, die wir unseren Bürgern bieten können und müssen".

2014-05-18 ffRansbach

Für die Hohenburger Ausbilder Florian Sperber und Stefan Zechmeier war es ganz besonders wichtig, dass man immer die Verletzten im Auge behalten muss. Das Übungsszenario hatte vorgesehen, dass eine eingeklemmte Person mit einem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug geborgen wird. Von Seiten der Ransbacher Feuerwehr bedankten sich Kommandant Andreas Bruckmüller und Christoph Finn bei den Hohenburger Feuerwehrleuten für die Ausbildung. Das Übungsfahrzeug hatte die Firma Autoverwertung Mayer aus Wollenzhofen zur Verfügung gestellt.