Das gibt ein Gefühl der Sicherheit

Feuerwehren verlegen etwa 300 Meter Schlauchleitung auf den Adertshausener Berg. Knapp 70 Feuerwehrleute waren beim Einsatz mit dabei.
Sie zeigten eine Top Leistung und es ist Ehrensache bei der Feuerwehr dabei zu sein. Respekt zollte den Freiwilligen Feuerwehren aus Adertshausen, Hohenburg, Mendorferbuch-Egelsheim, Allersburg-Berghausen und Winbuch beim Brandwocheneinsatz in Adertshausen Kreisbrandmeister Hubert Bloedt und Bürgermeistervertreter Johann Seitz.

Gut siebzig Feuerwehrmänner und -Frauen sind es gewesen, die bei ihrem Übungseinsatz im Rahmen der Brandschutzwoche respektable und fundierte Leistungen gezeigt haben.
Etwa 300 Meter Schlauchleitung von der Lauterach bis hinauf zu den letzten Siedlungshäusern des Dorfes hatten die Feuerwehrmitglieder erst zu verlegen, um gegen die Flammen geballt vorgehen zu können.
Erstaunt zeigte sich Kreisbrandinspektor Hubert Bloedt von der Landkreisfeuerwehr, wie sicher und professionell die Feuerwehrleute aus Adertshausen ihr erst vor wenigen Wochen in Betrieb genommenes Staffellöschfahrzeug vom Typ 10/6 beherrschten.

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Von vermissten Menschen in einer verqualmten Pferdestallung auf dem Adertshausener Berg hatte der Eigentümer den eintreffenden Feuerwehrleuten berichtet. Schnell und präzise war die Kontaktaufnahme des Einsatzleiters vor Ort Helmut Braun zum Hohenburger Kommandanten Klaus Falk, um letztendlich über den Einsatz der mitgeführten Löschwasservorräte zu entscheiden, ehe sich eine erste Gruppe Atemschutzträgern einen Weg in das verrauchte Gebäude suchte.
Schwerpunkt der Übung war die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren, um die Schlauchleitungen bis zum Brandherd voranzubringen. Drei Pumpen wurden zwischengeschaltet, um über einen Höhenunterschied von knapp einhundert Metern den nötigen Wasserdruck am Brandobjekt zu halten.
Das Übungsszenario für den Brandschutzwocheneinsatz hatte der Adertshausener Feuerwehrkommandant Helmut Braun zusammen mit dem Vorsitzenden Michael Braun ausgearbeitet. Ein tadelloses Vorgehen bescheinigte Kreisbrandinspektor Hubert Bloedt den Atemschutzträgern bei ihrem Vorgehen zur Suche nach den vermissten Personen. Wie bei der Abschlussbesprechung zu hören war, haben sich für einen schnellen Löscheinsatz die mitgeführten Wasservorräte der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg und Adertshausen mit insgesamt 3100 Litern gut bewährt.
Von Seiten der Marktgemeinde bedankte sich Bürgermeistervertreter Johann Seitz für die große Teilnahme der Feuerwehrmitglieder an der Brandschutzübung, die heuer Bayernweit unter dem Motto "Ehrensache, bei der Feuerwehr dabei zu sein" gelaufen ist.

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