Christof Strobl ist Örtlicher Einsatzleiter

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Zwei neue Führungskräfte im Landkreis.

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KFV wählt neu und ehrt Feuerwehrkameraden

Kreisbrandrat Fredi Weiß freute sich über den sehr guten Besuch der Versammlung und die vielen erschienenen Ehrengäste um Landrat Richard Reisinger sowie die dem Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz, Bezirksrat Richard Gaßner und Bürgermeister Winfried Franz

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Im letzten Jahr wurde bereits mit mehreren Talkrunden die Berichte der Fachbereiche (FB) zusammen mit dem Radio Ramasuri Reporter Jürgen Meyer abgehalten. Auch die Grußworte der Ehrengäste wurde auf diese Art und Weise abgehalten. Zuerst  wurden die Politiker und der Landes- und Bezirksjugendwart Heinrich Scharf von Meyer zur Rede gestellt.

Höchste Auszeichnung im Landkreis für Hubert Blödt

Hubert Blödt (Feuerwehr Haselmühl) Kreisbrandinspektor, stellvertretender Kreisbrandrat und stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender wurde bei der diesjährigen Verbandsversammlung der Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach als erster im Landkreis mit dem Ehrenkreuz in Gold geehrt.

Neukirchen. Kreisbrandrat Fredi Weiß freute sich über den sehr guten Besuch der Versammlung und die vielen erschienenen Ehrengäste um Landrat Richard Reisinger sowie die beiden Landtagsabgeordneten Harald Schwartz und Reinhold Strobl und den Bundestagsabgeordneten Alois Karl. Eingangs stellte Landrat Richard Reisinger sein Grußwort an alle anwesenden Feuerwehrkameraden. Reisinger gratulierte Kreisbrandrat Weiß zu seiner Wahl zum Bezirksverbandsvorsitzenden und überreichte ihm für seine Frau Blumen. „Ich bin stolz auf unsere starken Feuerwehren im Landkreis. Statistisch gesehen bin ich in der Woche bei zwei Feuerwehren zu Gast“, so Reisinger in seinem Grußwort.

Für den Fachbereich Maschinistenausbildung gab KBM Helmut Neidel einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Jahr. Es konnten zwei Grundlehrgänge in Sulzbach-Rosenberg und in Auerbach abgehalten werden. Insgesamt wurden im Jahr 2016 auf Landkreisebene 55 Maschinisten neu ausgebildet. KBM Roland Kolbeck durfte für den Fachbereich Funk das abgelaufene Jahr Revue passieren lassen. Mit vier Lehrgängen und 150 Teilnehmern konnte man ein ausbildungsintensives Jahr abschließen. Ebenfalls informierte Kolbeck über den Sachstand der digitale Alarmierung in Bayern.

KBM Rudi Kummert stellt die Daten und Zahlen für den Fachbereich Atemschutz vor. Derzeit gibt es im Landkreis 42 Atemschutzbetreibende Feuerwehren. Im vergangenen Jahr wurden 63 Atemschutzträger ausgebildet. Mit dem Fachbereich Gefahrgut wurden auch im letzten Jahr wieder zwei CSA-Grundlehrgänge und zwei CSA-Wiederholungslehrgänge abgehalten. Für den Fachbereich Brandschutzerziehung und Ausbildung richtete KBM Jürgen Ehrnsberger sein Wort an die Versammlung. Die enge Zusammenarbeit mit dem Bauamt und dem Kreisfeuerwehrverband wurde sehr gelobt. Telefonanlagen und neue Brandschutzerziehungskoffer wurden im vergangen Jahr neu angeschafft. Ehrnsberger  wies nochmals auf die Rauchmelderpflicht in Wohnungen ab den 31.12.2017 hin.

Die Technische Hilfeleistung rückt für die Feuerwehren immer mehr in Vordergrund. KBM Christof Strobl stelle deshalb einen THL Grundlehrgang vor, der auf drei Ausbildungstage am Standort angeboten wird. Ebenso erwähnte er eine Abendschulung für Gerätewarte am 3. April um 19 Uhr im Feuerwehgerätehaus Rosenberg. Einen neuen Fachbereich im Landkreis Amberg-Sulzbach konnte KBM Hans Sperber der Versammlung vorstellen. Die Schaumtrainerausbildung  wurde im Jahr 2016 im Landkreis ins Leben gerufen. Im Juli vergangen Jahres fand in Schmidmühlen der erste Pilotlehrgang statt. Dieser Lehrgang ist bereits 2017 schon ausgebucht, denn man kann ihn nur in den Sommermonaten abhalten.

KBM Alexander Graf und fünf weitere Feuerwehrleute kümmern sich um die schwierige Ausbildung im Fachbereich Gefahrgut. Die Amberger Stadtfeuerwehr hilft dabei immer gerne mit dem Gefahrgutfahrzeug. Er blickte auf ein gutes Jahr 2016 zurück bei dem vieles im Landkreis geschehen sei. Einige Einsatzübungen, zwei CSA-Wiederholungslehrgänge und die Einführung der „Alarmierung der CSA-Reserve“ im Landkreis waren die Höhepunkte im abgelaufenen Jahr. KBM und Kreisjugendfeuerwehrwart Hubert Haller betreut derzeit 955 Jugendfeuerwehrler im Landkreis Amberg-Sulzbach. Haller informierte auch über die Termine 2017 der Kreisjugendfeuerwehr.

Christian Holler stellte den Kassenbericht für das Jahr 2016 vor, KBM Helmut Neidel konnte eine hervorragende Kassenführung bestätigen und bat die Versammlung um die Entlastung des Verbandsausschusses.

Punkt sieben der Tagesordnung sah die Ehrungen durch den Vorsitzenden KBR Fredi Weiß vor. Mit der Ehrennadel in Gold wurden Matthias Hofman (FF Amberg) und Alfred Schorner (FF Aschach) ausgezeichnet. Das Ehrenkreuz in Silber konnte Karl Brogl (FF Schmidmühlen), Wolfgang Göbl (FF Lintach), Ludwig Fischer (FF Steiningloh-Urspring), Klaus Siegert (FF Großschönbrunn), Bernhard Wagner (FF Holzhammer) und KBM Jürgen Schloß (FF Rosenberg) verliehen werden. Die höchste Auszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes wurde im Jahr 2017 das erste Mal verliehen. Das Ehrenkreuz in Gold konnte KBI Hubert Blödt (FF Haselmühl) angesteckt werden. Weiß hielt eine kleine Laudatio für den Kreisbrandinspektor, stellvertretender Kreisbrandrat und stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender. 1976 trat Blödt der Feuerwehr Haselmühl bei. Bereits neun Jahre später wurde er dort 1. Kommandant, während seiner Kommandantenzeit war er auch von 1992-1995 Kreisbrandmeister. Seit 1995 ist Hubert Blödt Kreisbrandinspektor im Bezirk zwei des Landkreises. „Hubert Blödt führt als Vorbildich engagierter Feuerwehrführer mit großer Umsicht den südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach.“, so Weiß in seiner Laudatio.

Die Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz und Reinhold Strobl dankten den Feuerwehren für ihren Einsatz im ganzen Jahr und wünschten ihnen unfallfreie Zeit auch im Jahr 2017. Bundestagsabgeordneter Alois Karl stellte eine interessante Bilanz vor. Von 1000 Bewohnern im Alter von 15 bis 65 ist deutschlandweit jeder 36. bei einer Freiwilligen Feuerwehr. In Bayern sind es bereits doppelt so viel und im Landkreis Amberg-Sulzbach seien es 131 und darauf kann man stolz sein.

Zum Abschluss der Versammlung gratulierte der stellvertretende Vorsitzende Hubert Blödt nochmals den frisch gewählten Bezirksverbandsvorsitzenden Fredi Weiß zu seiner Wahl und überreichte ihm ebenfalls einen Blumenstrauß für seine Frau. „Sie muss jetzt noch öfters auf dich Verzichten, aber für einen starken Mann muss auch eine starke Frau zur Seite stehen, sonst klappt dies alles nicht.“, mit diesen Wörtern beendete Blödt die Versammlung.

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Landrat Richard Reisinger überreichte Weiß Blumen für seine Frau.

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Die geehrten des Kreisfeuerwehrverbandes. KBR Fredi Weiß, Alois Karl (v.r.) Dr. Harald Schwartz (4.v.r.) Landrat Richard Reisinger (6.v.r.) Reinhold Strobl (8.v.r.) daneben KBI Hubert Blödt, Bürgermeister von Neukirchen Franz Winfried (4.v.l.)

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Gratulation von KBR Weiß an KBI Blödt.

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Kreisverbandsvorsitzender Fredi Weiß

Reserve für den Landkreis

Die Retter sind seit Stunden in einem Einsatz, bei dem Gefahrgut im Spiel ist. Sie sind erschöpft. Für solche Situationen gibt es künftig auf Landkreis-Ebene ein Team von CSA-Trägern. Dess Mitglieder können alamiert werden, die Feuerwehrleute dann abzulösen.

Amberg-Sulzbach (san) Zur Auftaktveranstalung im Gasthaus Wulfen in Kauerhof waren viele Chemikalienschutzanzug-Träger der Feuerwehr als Hauptakteure und ihre Kommandanten gekommen. Über die große Resonanz freute sich Kreisbrandmeister Alexander Graf (Ursensollen), der federführend für den Fachbereich Gefahrgut des Kreisfeuerwehrverbandes das Projekt betreut.

Auch Lagerfeuerwehr

Zunächst informierte Graf, welche Feuerwehren über Chemikalienschtzanzug-Träger verfügen. Dies sind Sulzbach, Rosenberg, Auerbach, Schnaitenbach und Amberg. Hinzu kommen noch die Werksfeuerwehr von AKW / Kick und die Lagerfeuerwehr der US Army. Diese hätten zwar entsprechende Anzüge und Gerätschaften, seien aber in der Regel nicht in den Alamierungsschleifen.

Auf Landkreis-Ebene gibt es laut Graf zudem 100 ausgebildete CSA-Träger. Diese seien als Landkreis-Reserve zu sehen. Sie würden alarmiert, wenn bereits eingesetzte Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden müssen oder zusätzliche CSA-Träger benötigt werden. Graf erläuterte die Alarmierung und auch, wie die ablösenden CSA-Kräfte ausrücken sollen. „Eine Anfahrt mit Privatautos ist nicht erlaubt.“

Für die Alarmierung wurde der Landkreis in Nord und Süd aufgeteilt. Nochmals betonte Graf, dass die CSA-Träger des Fachbereichs Gefahrgut als reiner Nachalarm gedacht sind“. Ihre Alarmierung ordne die Einsatzleitung vor Ort an. Ein Zeitdruck bestehe nicht. „Wenn wir alarmiert derden, dann läuft der Einsatz sowieso schon länger“, informierte der Ursensollener.

Regelmäßige Lehrgänge

Wer dieser Gruppe angehört, muss regelmäßig an Wiederholungslehrgängen des Fachbereis teilnehmen, mindestens alle zwei Jahre. „Darüber muss man sich im Klaren sein“, betonte Graf. Ebenso erforderlich sei die Teilnahme an Einsatzübungen im Landkreis. Allzu häufig werde diese Landkreis-Reserve nicht alarmiert, meinte Kreibrandmeister Alexander Graf: „Es ist ja nicht so, dass man fünfmal am Tag zu einem Gefahrgut-Einsatz ausrückt.“

Eigener Fachbereich

Kreisbrandmeister Alexander Graf (Ursensollen) ist zuständig für den Fachbereich Gefahrgut der Landkreis-Feuerwehr. Unterstützt wird er dabei von Christian Gräßmann (Schnaittenbach), Jochen Sandig (Rosenberg), Markus Held (Auerbach), Andreas Färber (Haag) und Hans Sperber (Achtel). Der Fachbereich kümmert sich um eine flächendeckende Gefahrgutausbildung im Raum Amberg-Sulzbach in mehreren Modulen. Für Chemikalienschutzanzug-Träger gibt es Grund- und Wiederholgslehrgänge.

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In Chemikalienschutzanzügen sind die Aktiven bei Gefahrgut-Unfällen im Einsatz. Eine spezielle Truppe des Fachbereichs Gefahrgut dient nun als Reserve für den Landkreis.