Viel Freizeit geopfert für Aus- und Weiterbildung

Steiningloh. (u) Bei der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring werden Aus- und Weiterbildung der Aktiven groß geschrieben. Eindrucksvoll belegte dies der Bericht von Kommandant Ludwig Fischer beim Kameradschaftsabend im Kirwastodl.

Vorstand Sebastian Lobenhofer zeigte sich hoch erfreut, zu der gut besuchten Veranstaltung Bürgermeister Hermann Falk, dessen Stellvertreter Josef Birner, Kreisbrandinspektor Martin Schmidt und Kreisbrandmeister Marco Weiß begrüßen zu können. Ihren Besuch wertete er als Zeichen der Wertschätzung, die die Wehr genießt. Bevor Kommandant Ludwig Fischer das zu Ende gehende Jahr per PowerPoint-Präsentation Revue passieren ließ, galt es mit Georg Pfab und Ernst Stauber zwei verdiente Feuerwehrleute zu ehren. Georg Pfab gehört der Wehr seit 25 Jahren an, Ernst Stauber bereits seit 50 Jahren. Er trat als 16-Jähriger der aktiven Wehr bei, gehörte in jungen Jahren zu ihrer Fahnenabordnung und legt während seiner langjährigen aktiven Zeit verschiedene Leistungsabzeichen mit der Höchststufe Gold ab. Auch heute noch, so Fischer, sei Stauber zur Stelle, wenn seine Hilfe gebraucht wird.

Mehr als zufrieden zeigte sich Fischer mit der Bereitschaft der aktiven Mitglieder, sich an den insgesamt zehn Übungen sowie den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu beteiligen. So haben Antonia Stauber, Benedikt Lederer, Peter Pfab und Jakob Stauber von Februar bis April in Freudenberg an der Truppmannausbildung teilgenommen, Letzterer außerdem im Oktober in Rosenberg an der Maschinistenausbildung. Zum Dank dafür, dass er heuer alle Kurse und Leistungsabzeichenprüfungen erfolgreich absolviert hat, bedachte ihn der Kommandant mit einem kleinen Präsent. Insgesamt 16 Aktive legten 2019 Leistungsabzeichenprüfungen mit Erfolg ab. Benedikt Lederer und Antonia Stauber in Stufe 1 (Bronze), Jakob Stauber in Stufe 2 (Silber), Andreas Fischer, Marie Giehrl, Julia Giehrl, Peter Pfab und Quirin Stauber in Stufe 3 (Gold), Christina Pfab und Kathrin Fischer in Stufe 4 (Gold blau), Tobias Lobenhofer, Heike Giehrl, Martin Amann und Matthias Fischer in Stufe 5 (Gold grün) sowie Michael Pfab und Sebastian Lobenhofer in Stufe 6 (Gold rot). Mit Fotos erinnerte Fischer an die drei Einsätze, zu denen man 2019 ausrücken musste. Am 22. Februar sei man zu einem LKW-Unfall bei Steiningloh gerufen worden, am 3. Juli zu einem Verkehrsunfall bei Urspring und am 9. November zu einem PKW-Brand bei Urspring. Jedes Mal sei die Wehr schnell am Einsatzort gewesen und habe umsichtiges Handeln bewiesen. Fischer appellierte an alle, weiterhin bei der Stange zu bleiben. Jeder werde gebraucht. Jeder könne in eine Notfallsituation geraten. Dann sei er froh, wenn ausgebildete ehrenamtliche Helfer kommen.

Dies unterstrich Bürgermeister Hermann Falk in seinem Grußwort. Er lobte die Bereitschaft der Aktiven zur Weiterbildung und versicherte der Feuerwehr weiterhin seine persönliche Unterstützung. KBI Martin Schmidt lobte die Geschlossenheit der Feuerwehr Steiningloh-Urspring. Er wisse die Leistungen der Aktiven sehr wohl zu schätzen. Sein besonderer Dank galt den beiden Kommandanten Ludwig Fischer und Josef Giehrl. Sie seien Garanten für eine gute Ausbildung ihrer Leute.

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Ein Höhepunkt des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring war die Ehrung von Ernst Stauber (4.v.l.) für 50-jährige Mitgliedschaft.
Dazu gratulierten ihm v. r. KBM Marco Weiß, KBI Martin Schmidt, 1. Bgm. Hermann Falk, 2. Bgm. Josef Birner und 1. Kommandant Ludwig Fischer.
V. l.: 2. Vorstand Michael Pfab, 2. Kommandant Josef Giehrl und 1. Vorstand Sebastian Lobenhofer.

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Jede Menge Anerkennung gab es für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring beim Kameradschaftsabend im Kirwastodl. Mit ihnen im Bild v. r.: 1. Bürgermeister Hermann Falk, KBM Marco Weiß und KBI Martin Schmidt. V. l.: 1. Kommandant Ludwig Fischer, 2. Bürgermeister Josef Birner, 2. Kommandant Josef Giehrl, 1. Vorstand Sebastian Lobenhofer und 2. Vorstand Michael Pfab.

Feuerwehrjugend im 24-Stunden Dauereinsatz

Freihung - Seugast - Thansüß. Für einen Tag und eine Nacht verwandelte sich das Feuerwehrgerätehaus Freihung in eine „Feuer- und Rettungswache“, denn dort bezogen die Aktiven aus den Reihen der Jugendfeuerwehren Freihung, Seugast und Thansüß Quartier. Auf dem Programm stand für den Feuerwehr-Nachwuchs der diesjährige „Berufsfeuerwehrtag“. Zum ohnehin gut gefüllten Übungsplan der Jugend gehört dieser Tag im Jahresverlauf und ist dabei zweifelsohne einer der absoluten Höhepunkte. Nach der Einweisung in die Hausregeln, dem Fahrzeugcheck und der Gruppeneinteilung ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten. Gemeldet wurde ein Tier in Notlage im Ortsteil Thansüß. Über Arbeit konnten sich die Jugendfeuerwehrleute auch anschließend nicht beklagen. Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung und natürlich Brandeinsätze mussten abgearbeitet werden. So ein Flächenbrand am Fußballplatz in Seugast. Ebenfalls aus Seugast ging ein Notruf mit dem Meldebild „austretendes Gas – eine verletzte Person“ ein. Kreisjugendwart Sven Schmidt besuchte bei dieser Übung den Nachwuchs. Auch Kreisbrandinspektor Martin Schmidt stand den Jugendlichen bei einigen Einsätzen als Beobachter und Ratgeber zur Seite. Mit dem Alarmwort „vermisste Person am Strobelweiher“ begann die aufwendigste Übung des Tages. Gemeinsam mit der Wasserwacht Vilseck rückten sie zu dem fingierten Einsatz nach Freihungsand aus. Aufgrund der dramatischen Lage vor Ort, welche durch die Darsteller hervorgehoben wurde, zeigte sich dieser Ablauf als besonders aufregend für die jugendlichen Einsatzkräfte. Die Personenrettung aus dem Weiher erfolgte durch die Wasserretter und deren Rettungsboot. SEG-Leiter Christian Kurz der Wasserwacht und der Einsatzleiter der Feuerwehr koordinierten die Personensuche im Wasser sowie im Uferbereich. Die Übung zeigte den Anwesenden wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen sei. Die Örtlichkeit für dieses Einsatzszenario stellte dankenswerterweise die Firma Strobel Quarzsand zur Verfügung. Bei einem weiteren Einsatz befreiten die jungen Kameradinnen und Kameraden einen verunfallten Landwirt, welcher unter seinen Traktor-Anhänger geriet, mit Druckluft-Hebekissen. Die Helfer vor Ort Gruppe aus Kaltenbrunn übernahm hierbei die Betreuung und qualifizierte Erstversorgung des Patienten. Nach diesem Einsatz wurde der eingerichtete Schlafraum bezogen. Die Nachtruhe wurde jedoch um 04:27 Uhr von einem realen Einsatz unterbrochen, zu welchem die erwachsenen Feuerwehrdienstleistenden mit den Einsatzfahrzeugen ausrückten. Beim Berufsfeuerwehrtag geht es neben dem Training und dem Aneignen von Routine vor allem darum, den Jugendlichen zu zeigen, wie die Arbeit von Berufsfeuerwehrleuten aussieht. Dazu gehört auch die so genannte Freizeit, welche die 12 Berufsfeuerwehrler dieses Tages mit dem Bau eines Schwimmbeckens, dem Spiel Twister, Monopoli und einer Runde Fußball verbrachten. Dank der Jugendwarte aus Freihung, Martin Böhm und Michael Kummer, aus Seugast, Fabian Prösl und aus Thansüß, Marie-Sophie Blind und Vanessa Braun sowie der zahlreichen Helfer, welche die Organisation und den Ablauf dieser 24-Stunden-Übung in die Hand nahmen, konnten die Jungfeuerwehrleute einen spannenden und sehr lehrreichen Tag verbringen.

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Die Jugendfeuerwehrler und Ihre Jugendwarte, die Wasserwacht Vilseck, sowie zahlreiche Helfer waren beim diesjährigen Berufsfeuerwehrtag im Einsatz.

Zwei mal das Ehrenkreuz in Silber verliehen

Kreisbrandrat Fredi Weiß zeichnet Markus Dreyer (Kommandant FF Thansüß) und Josef Reindl (Bürgermeister und aktives Mitglied FF Schnaittenbach) mit dem Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes aus.

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Bei Leistungsprüfung Aufgaben hervorragend bewältigt

Steiningloh. (u) Die Feuerwehr Steiningloh-Urspring ist auf einen potentiellen Löscheinsatz bestens vorbereitet. Die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ wurde dieser Tage jedenfalls mit Bravour bestanden.
Unter der Leitung der beiden Kommandanten Ludwig Fischer und Josef Giehrl hatten sich die
Feuerwehrmänner Tobias Lobenhofer, Martin Amann, Matthias Fischer, Sebastian Lobenhofer, Jakob Stauber und Michael Pfab sowie die Gruppenführerin Heike Giehrl und die Feuerwehrfrauen Kathrin Fischer und Christina Pfab intensiv auf die Prüfung vorbereitet.
Bei der Prüfung mussten sie sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen. So mussten Fragen zur Gerätekunde, zum Bereich Erste Hilfe, zum Themenkreis Gefahrgut und Hinweiszeichen beantwortet werden. Nachdem das Anfertigen von Stichen und Knoten innerhalb der Sollzeit sehr gut geklappt hatte, musste mit dem Löschaufbau begonnen werden. Der Einsatzbefehl lautete: „Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr.“ Innerhalb von 190 Sekunden mussten die Wasserentnahme aus einem Oberflurhydranten, das Verlegen der Schlauchleitungen und die Vornahme von drei Strahlrohren bewältigt, zusätzlich eine Verkehrsabsicherung aufgebaut werden. Im Anschluss an den Löschaufbau mussten der Wasser- und der Schlauchtrupp mit dem Maschinisten noch eine Saugleitung innerhalb von 100 Sekunden kuppeln. Auch diese Aufgabe wurde sauber und fehlerfrei gelöst. Zum Abschluss wurde noch die Trockensaugprobe durchgeführt. „Hervorragende Leistung, die Handgriffe sitzen!“, lobten Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Kreisbrandmeister Marco Weiß und Schiedsrichter Horst Kellner bei der Abschlussbesprechung die saubere und innerhalb der Höchstzeit gelegene Arbeit der Gruppe. Dank sagten sie auch den Ausbildern Ludwig Fischer und Josef Giehrl für die perfekte Vorbereitung der Prüflinge. Kommandant Fischer gratulierte den Aktiven zur erfolgreichen Prüfung. Hervorzuheben sei, dass die bei der Ausbildung trotz großer Hitze voll mitgezogen haben. Die erfolgreichen Prüflinge: Jakob Stauber (Silber/Stufe 2), Kathrin Fisher und Christina Pfab (Gold blau/Stufe 4), Heike Giehrl, Martin Amann, Matthias Fischer und Tobias Lobenhofer (Gold grün/Stufe 5), Michael Pfab und Sebastian Lobenhofer (Gold rot/Stufe 6). Zum Abschluss setzten sich die Prüflinge, Kommandanten und Prüfer in gemütlicher Runde zusammen.

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Neun Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring bestanden mit Bravour die Leistungsprüfung Gruppe im Löscheinsatz. V. l.: KBI Martin Schmidt, Gruppenführerin Heike Giehrl, 2. Kommandant Josef Giehrl, Kathrin Fischer, Tobias Lobenhofer, Christina Pfab, Martin Amann, Matthias Fischer, Sebastian Lobenhofer,
Jakob Stauber, Michael Pfab, 1. Kommandant Ludwig Fischer, KBM Marco Weiß, Schiedsrichter Horst Kellner.

Junge Löschgruppe fehlerlos und in der Sollzeit

Steiningloh/Urspring. (u) Die Freiwillige Feuerwehr Steiningloh-Urspring kann auf die Einsatzfähigkeit ihrer jungen Aktiven vertrauen. Fehlerlos und in der Sollzeit bewältigte die Mannschaft sämtliche Aufgaben der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“.

Das galt für die Prüfung der theoretischen Kenntnisse wie für die der praktischen Fertigkeiten. Zunächst waren Fragen zur Gerätekunde, zum Bereich Erste Hilfe, zum Themenkreis Gefahrgut und Hinweiszeichen zu beantworten. „Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr!“, lautete dann der Einsatzbefehl. Innerhalb von 190 Sekunden galt es die Wasserentnahme aus einem Oberflurhydranten, das Verlegen der Schlauchleitungen und die Vornahme von drei Strahlrohren zu bewältigen, zusätzlich eine Verkehrsabsicherung aufzubauen. Danach musste noch eine Saugleitung innerhalb von 100 Sekunden gekuppelt werden. Zum Abschluss wurde die Trockensaugprobe durchgeführt. „Fehlerlos und in der Sollzeit – die Gruppe hat die Prüfung ausgezeichnet bestanden!“, lautete das übereinstimmende Urteil von Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Kreisbrandmeister Marco Weiß und Schiedsrichter Christoph Erras. Sie verbanden ihre Gratulation zur bestandenen Prüfung mit dem Appell an die sehr jungen Aktiven, weiter zu den Übungen zu kommen und sich weiter fortzubilden. Sie seien in den nächsten Jahren der Grundstock für das Weiterbestehen der aktiven Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring.

Kommandant Ludwig Fischer bedankte sich bei den jungen Feuerwehrleuten, dass sie trotz schulischer und beruflicher Belastung bei der Ausbildung voll mitgezogen haben und gratulierte zur sehr guten Leistung. Die erfolgreichen Prüflinge: Antonia Stauber und Benedikt Lederer (Bronze/Stufe 1), Andreas Fischer, Julia Giehrl, Marie Giehrl, Peter Pfab und Quirin Stauber (alle Gold/Stufe 3). Zum Abschluss setzten sich die Prüflinge, Kommandanten und Prüfer in gemütlicher Runde zusammen.

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Auch die jungen Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Steiningloh-Urspring bestanden mit Bravour die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“. V. l.: KBM Marco Weiß, KBI Martin Schmidt, Schiedsrichter Christoph Erras, Gruppenführerin Heike Giehrl, Zweiter Kommandant Josef Giehrl, Julia Giehrl, Kathrin Fischer, Antonia Stauber, Quirin Stauber,
Marie Giehrl, Benedikt Lederer, Peter Pfab, Andreas Fischer und 1. Kommandant Ludwig Fischer.