Bezirksübergreifende Brandschutzwochenübung in der Gemeinde Weigendorf


Am 30.10.2014 wurden die Feuerwehren Weigendorf, Hartmannshof, Lehendorf und Haunritz-Högen im Rahmen der Brandschutzwochenübung mit dem Einsatzstichwort "Brand Nebengebäude - Person in Gefahr" nach Oed in die Lehentalstraße alarmiert. Schon während der Anfahrt rüsteten sich deshalb die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Weigendorf und Hartmannshof mit schwerem Atemschutz aus.

Vor Ort fand der Einsatzleiter ein komplett verrauchtes Gebäude vor. Die Meldung, der vermissten Person wurde vom Hauseigentümer nochmals bestätigt. Zusätzlich informierte der Eigentümer darüber, dass sich Gasflaschen sowie Benzinkanister im Gebäude befinden. Daraufhin wurden zwei Atemschutztrupps der FF Hartmannshof sowie ein Trupp der FF Weigendorf zur Personensuche und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt. Der weitere Einsatzauftrag für die Atemschutztrupps bestand darin, die Gefahrstoffe aus dem Gebäude zu bringen. Während der Innenangriff vorgenommen wurde baute die FF Lehendorf die Wasserversorgung vom angrenzenden Bach auf und nahm gemeinsam mit der FF Haunritz-Högen einen Außenangriff von der Rückseite des Gebäudes vor um die Brandausbreitung zu verhindern. Die Kameraden der FF Weigendorf und Hartmannshof bauten zusätzlich die Einsatzstellenbeleuchtung auf und übernahmen die Verkehrsabsicherung. Ein weiterer Atemschutztrupp der FF Weigendorf stand als Sicherungstrupp bereit.

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Nachdem die verletzte Person gerettet und ins Freie gebracht werden konnte, konnten sich die Trupps komplett auf die Brandbekämpfung sowie die Beseitigung der Gefahrstoffe konzentrieren.

Im Anschluss an die Übung wurde den Atemschutztrupps noch die taktische Ventilation mit Hilfe des Hohlstrahlrohrs vorgeführt.

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Danach gab es noch eine kurz Abschlussbesprechung in der sich Kommandant Jens Sollner für die Beteiligung der Wehren, sowie beim Hausbesitzer für das zur Verfügung gestellte Übungsobjekt bedankte. KBI Peter Deiml und KBM Hans Ludwig bedankten sich ebenso wie Bürgermeister Rainer Pickel für das Engagement der Feuerwehren und deren Einsatz. Bürgermeister Pickel lud daraufhin die Wehren noch in den Gasthof "Bayrischer Johann" in Oed zu einer kleinen Brotzeit ein.

Auch an dieser Einsatzübung klappte die bezirksübergreifende Zusammenarbeit mit der FF Hartmannshof, wie schon in einigen Einsätzen und Übungen wieder hervorragend.

Grenzübergreifende Zusammenarbeit der Feuerwehren

Leistungsprüfung der Feuerwehren Hartmannshof, Weigendorf und Hohenstadt
Hartmannshof– Am vergangenen Samstag absolvierten drei Gruppen der Feuerwehren Hartmannshof, Hohenstadt und Weigendorf die Leistungsprüfung „Technische Hilfe“.

Über mehrere Wochen übten die drei Feuerwehren aus den beiden Landkreisen Nürnberger Land und Amberg-Sulzbach „Hand in Hand“ das Vorgehen bei einem schweren Verkehrsunfall. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Brunner und Schiedsrichterkollegen Uwe Dilling wurden die 18 Feuerwehrkameraden sowie eine Feuerwehrkameradin intensiv auf Ihre Prüfung vorbereitet. Bei einem angenommenen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person galt es innerhalb von nur 300 Sekunden die Einsatzstelle abzusichern, die Rettung vorzubereiten und die Person zu betreuen. Was die Floriansjünger fehlerfrei, sogar weit unterhalb der vorgegebenen Zeit meisterten. Anschließend mussten die Teilnehmer noch Ihr Wissen in der Gerätekunde sowie die Absolventen der höheren Stufen in Praktischen Aufgaben oder Fragebögen unter Beweis stellen.

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Die beiden Schiedsrichter Norbert Bundil und Andreas Partsch lobten die hervorragende Leistung der Einsatzkräfte sowie die beispielhafte Zusammenarbeit der Feuerwehren. Im Beisein der dritten Bürgermeisterin der Gemeinde Pommelsbrunn, Gabi Bleisteiner, bekamen die Absolventen Ihre Abzeichen verliehen. Bleisteiner gratulierte den Teilnehmern zu Ihrem Erfolg und bedankte sich im Namen der beiden Gemeinden für das Engagement im Ehrenamt.

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Absolventen:
Stufe 1: Markus Bauer, Stefan Bauer, Alexander Bär, Sebastian Bock, Richard Braun, Lukas Mewes, Eric Ottmann, Christof Reichel, Johann Tuschke, Sebastian Wagner(FF Hartmannshof)
Johannes Grötsch, Katja Grötsch, Dirk Kreuter, Fabian Pickel, Jens Sollner(FF Weigendorf)
Stufe 2: Uwe Dilling, Martin Brunner(FF Hohenstadt)
Stufe 3: Stefan Ringer(FF Hartmannshof)
Stufe 5: Thorsten Brunner(FF Hartmannshof)

Berufsfeuerwehrtag der Feuerwehren Weigendorf und Pommelsbrunn

Am 19.09.2014 und 20.09.2014 veranstaltete die Feuerwehr Weigendorf gemeinsam mit der Feuerwehr Pommelsbrunn (Mittelfranken) erstmals seit einigen Jahren wieder einen Berufsfeuerwehrtag für die Jugendfeuerwehr.
Gestartet wurde am Freitag pünktlich um 17:00 Uhr mit der Einweisung, wie die kommenden 24 Stunden ablaufen werden. Nachdem das Quartier im Gerätehaus Weigendorf bezogen war wurden die Jugendlichen gegen 17:30 Uhr erstmals alarmiert: Mülleimerbrand in der Birkenstraße. Vor Ort wurde der Brand zügig mit 2 Schnellangriffsschläuchen unter Kontrolle gebracht und mit Hilfe der Pommelsbrunner Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrolliert.
Kurz nach dem Abendessen um 19:45 Uhr folgte schon der nächste Einsatz. Auf der Gemeindeverbindungsstraße von Weigendorf nach Ernhüll war eine längere Ölspur gemeldet. Umgehend wurden die Fahrzeuge besetzt und ausgerückt. Vor Ort wurde die Einsatzstellenbeleuchtung und Verkehrsabsicherung aufgebaut sowie das Öl gebunden.

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Nachdem die Ölspur beseitigt war und die Jugendlichen wieder im Gerätehaus waren, kam der nächste Alarm: Kleintierrettung am Hellberg. An der Einsatzstelle wurde die Einsatzstellenbeleuchtung aufgebaut und die Steckleitern vorgenommen. Die beiden Kleintiere wurden behutsam wieder auf den Erdboden zurückgeholt.
Der letzte Alarm für diesen Tag folgte um 22:50 Uhr: Rauchentwicklung in der Hauptstraße in Haunritz. Sofort wurden die Löschgruppenfahrzeuge sowie das MZF besetzt. Vor Ort konnte keine Rauchentwicklung festgestellt werden, so dass dieser Einsatz als Fehlalarm verzeichnet werden konnte.
Gegen 2:45 Uhr wurde es wieder hektisch im Gerätehaus: Brand nach Fettexplosion! Vor dem Gerätehaus wurde den Jugendlichen eine Fettexplosion gezeigt und im Anschluss der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher, so dass die Jugendlichen den Brand selbstständig mit dem Feuerlöscher löschen konnten.
Dann war wieder Bettruhe angesagt. Der nächste Einsatz kam erst nach dem Frühstück gegen 8:10 Uhr. Waldbrand an der alten B14 am Ortsausgang von Weigendorf. Als die Einsatzstelle erreicht war wurde sofort die Wasserentnahme aus dem Bach vorbereitet und der Brand mit 3 C- und einem B-Rohr bekämpft. Im Anschluss wurden die Schläuche am Gerätehaus gereinigt, gerollt und wieder auf die Fahrzeuge verladen.
Der nächste Einsatz folgte gegen 10:00 Uhr: vermisste Person im Bereich Breitenthal. Dort wurden von der Einsatzleitung Suchtrupps eingeteilt, die das Gebiet in Breitenthal weiträumig absuchten. Hier kam auch die Wärmebildkamera erneut zum Einsatz. Als die Person gefunden war, stellte sich heraus, dass sie unter einem Baumstamm eingeklemmt war. Die Jugendlichen leisteten Erste Hilfe und bereiteten die Rettung mit Hilfe des Hebekissens vor. Dazu musste der Baumstamm mit Unterbaumaterial gesichert werden. Als der Baumstamm angehoben war, konnte die Person mit der Schaufeltrage aus der misslichen Lage befreit werden.
Während des Grillens fürs Mittagessen kam schon wieder der nächste Einsatz. Ein Zugführer hatte im Vorbeifahren eine Rauchentwicklung in der Oberen Bachstraße in Oed bemerkt. Vor Ort konnte auch nach ausgiebiger Suche kein Rauch festgestellt werden und der Löschzug konnte zurück ans Gerätehaus zum Mittagessen.

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Als nächstes ging es nach Pommelsbrunn: VU mit PKW, Person eingeklemmt! Nach dem die Einsatzstelle erreicht war, bauten die Jugendfeuerwehrler den Ablageplatz auf und begannen mit dem Entfernen der Scheiben aus dem verunfallten Fahrzeug. Als nächstes wurden die Türen mit Hilfe
des Spreizers entfernt. Das Dach wurde durch die Schere abgetrennt und ebenfalls vom Auto entfernt.
Zurück am Gerätehaus dauerte es nicht lange bis der letzte Einsatz dieses Berufsfeuerwehrtages kam: Brand Pumpenhaus! Sofort begann die Gruppe der FF Weigendorf mit dem Kuppeln der Saugleitung und dem Verlegen der Schlauchleitung. Die Einsatzleitung sowie die Gruppe der FF Pommelsbrunn fuhren direkt ans Pumpenhaus und begannen eine Erstangriff und halfen beim Verlegen der B-Schlauchleitung Richtung Wasserentnahmestelle. Insgesamt wurde eine Schlauchstrecke von ca. 250 m verlegt werden. Zur Brandbekämpfung wurden 4 C- und 1 B-Strahlrohr vorgenommen. Als der Brand gelöscht war, endete die letzte Übung noch in einer Wasserschlacht. Die gebrauchten Schläuche wurden zum Reinigen und Trocken nach Pommelsbrunn gebracht.
Zur Abschlussbesprechung am Feuerwehrhaus Weigendorf kamen KBM Hans Ludwig, 1. Bürgermeister der Gemeinde Pommelsbrunn Jörg Fritsch, 2. Bürgermeister der Gemeinde Weigendorf Fabian Bräutigam, Alt-Bügermeister der Gemeinde Weigendorf Georg Schmid. 1. Kommandant Jens Sollner und Jugendwart Fabian Pickel blickten noch einmal auf aufregende und lehrreiche 24 Stunden zurück. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden bedankten sich für das Engagement der Jugendlichen und des Organisationsteams und lobten die Gemeinde-, Landkreis- und Bezirksübergreifende Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren. KBM Hans Ludwig von Landkreis Amberg-Sulzbach schloss sich den Worten der Bürgermeister an und bedankte sich ebenfalls für das gezeigte Engagement.
An dieser Stelle möchte sich die FF Weigendorf nochmals bei Uwe Sterneckert und Max Pickel von der FF Pommelsbrunn für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Berufsfeuerwehrtages bedanken!

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Großübung in Hartmannshofer Schule

Feuerwehren aus Oberpfalz und Mittelfranken arbeiten Hand in Hand. Die Feuerwehren Hartmannshof, Weigendorf, Haunritz/Högen, Pommelsbrunn, Guntersrieth und Heldmannsberg übten den Ernstfall in der Hartmannshofer Schule. Neben sieben Verletzten wurde auch ein Feuerwehrmann gerettet.

Truppführerlehrgang 2014 in Auerbach, Ranna und Zogenreuth

In diesem Jahr führten die Feuerwehren der Gemeinde Auerbach im Rahmen einer Ausbildungsgemeinschaft einen Truppführerlehrgang auf Standortebene gemeinsam durch. Jede beteiligte Feuerwehr ist dabei für mehrere Themen zuständig und organisiert die Ausbildung in ihrem Bereich selbstständig. Die Lehrgangsteilnehmer können dadurch das Arbeiten, die Möglichkeiten und die Kameraden der Nachbarwehren näher kennen lernen. Ein Konzept, das sich stets für alle Seiten als positiv erwiesen hat.