Film ab - Notruf absetzen in der Grundschule

Neuer Schulfilm bringt das Kernthema Notruf in die Klassenzimmer

Sehr geehrte Herr Weiß, lieber Jürgen

einen Notruf korrekt abzusetzen ist für die Kinder nicht einfach und muss geübt werden, um im Notfall Leben retten zu können. Im Rahmen des Themas Feuer und Feuerwehr wird dies in den Grundschulen möglichst handlungsorientiert an kindgerechten Notfallsituationen veranschaulicht und geübt.
In Zusammenarbeit der Grund- und Mittelschule Fürstenzell und Jägerwirth, der Feuerwehr Fürstenzell und Jägerwirth, den Hilfsorganisationen und der Integrierten Leitstelle Passau wurde 2018 ein moderner Lehrfilm produziert, der sich zum Kernthema Notruf an die Grundschulen richtet.
Der Film zeigt eine Gruppe von Kindern, die auf dem Weg von der Schule bemerken, dass auf dem Balkon eines Hauses jemand um Hilfe ruft, gleichzeitig dringt dichter Rauch aus einem Fenster des Gebäudes. Nachdem im Unterricht das Thema Notruf bereits besprochen und die wichtigen Fragen beim Notruf geübt wurden, verhalten sich die Kinder richtig. Mit einem Handy wählen Sie die Nummer 112, und beim Notruf können sie alle Fragen richtig beantworten. Die Geschichte findet ein gutes Ende – der Brand wird rasch gelöscht, der Bewohner wird gerettet und ein Feuermann bedankt sich bei den Kindern für das aufmerksame und richtige Verhalten.
Der rund 08-minütige Film steht den Grundschulen, Förderschulen und den Feuerwehren zur Brandschutzerziehung kostenfrei als Download zur Verfügung unter:

https://www.notruf-grundschule.de

Der Film ist als Ergänzung zum Lehrplan gedacht und ermöglicht Lehrerinnen und Lehrern eine unkomplizierte Integration des Themas Notruf in den Unterricht und die Brandschutzerziehung.
Anlässlich der offiziellen Präsentation des neuen Schulfilms am 11.02.2019 (Tag des Notrufes) möchten wir Sie bitten, den Schulfilm in die Sammlung Ihrer Arbeits- und Unterrichtsmittel zu übernehmen. Für die Publikation und Weitergabe dieser Information und der Bezugsquelle im Kollegenkreis danken wir Ihnen sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Fehrenbach

Leiter Integrierte Leitstelle
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Sebastian Fehrenbach

Leiter Integrierte Leitstelle

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung
Integrierte Leitstelle Passau (ILS)

Am Fernsehturm 6 | 94032 Passau
Tel.: +49 (0)851 98850-203
Fax: +49 (0)851 98850-153
sebastian.fehrenbach@ils-passau.de
http://www.ils-passau.de

Söder dankt 1400 Helfern

26 Feuerwehrler aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, der Stadt Amberg und der US-Lagerfeuerwehr durften beim Staatsempfang in der Münchner Residenz teilnehmen.

Zu einer Dankesfeier hatte die bayerische Staatsregierung nach München rund 1400 Helfer geladen. Markus Söder, Ilse Aigner, Joachim Herrmann und Stephan Mayer dankten allen anwesenden Helfern aus allen Rettungsorganisationen. "Wir sind dankbar und stolz, dass wir Sie in Bayern haben", so Söder in seiner Ansprache. Er sei auch verdammt stolz auf die erbrachten Leistungen welche in den fünf oberbayerischen Landkreisen, in denen der Katastrophenfall herrschte, geleistet wurde. Bis zu 10.000 Einsatzkräfte arbeiteten am Tag um die Dächer von Schnee zu befreien. Insgesamt wurden ca. 80.000 Einsatztage Anfang Januar durch größtenteils ehrenamtliche Helfern gestemmt. "Wenn es um die Hilfeorganisationen geht halten wir im Lantag alle zusammen", schmunzelte Söder. Ilse Aigner sprach von einem großen dreifachen Dankeschön. Sie erzählte das es für sie eine außergewöhnliche Situation in den Landkreisen. "Ihr alle habt dazu beigetragen um alles besser zu machen. Es war beeindruckend, dass nicht nur die kommunalen Feuerwehren vor Ort sehr viel geleistet haben, sondern auch die Hilfsorganisationen aus ganz Bayern zusammen geholfen hat." Stephan Mayer, der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministers ging in seiner Rede auf die Familienangehörigen der Helfer mit ein. Denn auch sie hätten in der Zeit einiges aushalten müssen. "Großartiges und ehrenamtliches Engagement haben sie in den fünf Landkreisen an den Tag gelegt!", so Mayer. Mayer konnte verkünden, dass alle 111 THW (Technisches Hilfswerk) Ortsverbände Bayerns im Einsatz waren. "Deutschland ist ein großartiges Ehrenamtsland, aber Bayern ist noch großartiger". Mit diesem Satz beendete der Staatssekretär seine Ansprache. Anschließend stellten sich die Politiker noch für zahlreiche Fotos und Gespräche im Kaisersaal der Münchner Residenz zur Verfügung. Dort fanden auch zahlreiche Gespräche mit den verschiedensten Hilfsorganisationen untereinander statt.

Der Landkreis Amberg-Sulzbach im Einsatz

Bei den Gesprächen im Nachgang des offiziellen Teils konnte man auch bekannte Gesichter aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, in dem das Kontigent des Landkreises Amberg-Sulzbach eingesetzt war, treffen. Der Kommandant und Einsatzleiter in Schönau, Sebastian Walch, bedankte sich nochmals recht herzlich bei dem Kontigentsführer Kreisbrandinspektor Hubert Blödt für die gute Zusammenarbeit und die erbrachten Leistungen. Walch zeigte auch den anwesenden Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach Bilder wie es momentan bei ihnen im Ort aussieht. "Die Schneemassen sind immer noch vorhanden, nur nicht mehr so schwer.", betonte er.

Daten und Zahlen vom Helfereinsatz

Insgesamt war das Kontingent des Landkreis Amberg-Sulzbach 6 Tage in Schönau am Königsee im Helfereinsatz. Dabei leistete man ca. 5.822 Einsatzstunden und konnte ca. 21.000 Quadratmeter Dachflächen von den massiven Schneelasten befreien. Insgesamt legten die 121 Helfer aus dem Landkreis und 10 Helfer aus der Stadt Amberg, über 28.500 Kilometer zurück. 20 Feuerwehren aus 14 Gemeinden stellten ihre Fahrzeuge und ihr Personal zur Verfügung um im Katastrophengebiet Hilfe zu leisten.
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Feuerwehrfachsymposium wieder einmal ein voller Erfolg

Amberg-Sulzbach. Pünktlich um 9 Uhr eröffnete Kreisbrandrat Fredi Weiß das Feuerwehrfachsymposium des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach im „DomCom“ in Ebermannsdorf. Bis auf den letzten Platz war die Halle gefüllt und die Feuerwehrkräfte sehnten sich schon den spannenden Themen. KBR Weiß bedankte sich eingangs bei den Organisatoren KBM Jürgen Ehrnsberger und KBM Roland Kolbeck, sowie bei der Feuerwehr Ebermannsdorf, welche das Catering für diesen Tag übernahm. Bürgermeister der Gemeinde Ebermannsdorf Josef Gilch sprach in seinem kurzen Grußwort davon, dass wenn sich Bürger in Not befinden verlassen sie sich auf die Feuerwehr, welche kommt und sie von der Situation befreien könne. „Es ist nicht selbstverständlich dass ihr euch Tag und Nacht zur Verfügung stellt, denn dies klappt nur weil ihr euch so sehr für die Feuerwehr engagiert“, mit diesem Satz beendete er seine Rede und wünschte allen interessante Vorträge und einen schönen Tag in der Gemeinde Ebermannsdorf.

Als erstes Thema stand die taktische Ventilation auf dem Programm. Dieses Thema wurde von Herrn Kreisbrandmeister Markus Gnan aus dem Landkreis Nürnberger Land vorgetragen. In einem Vortrag ging es um die verschiedensten Möglichkeiten eine verrauchte Wohnung am schnellsten und effektivsten wieder rauchfrei zu bekommen. Nach einer kurzen Pause und frischer Luft tanken stand Herr Dr.-Ing. Rico Tschirschwitz von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) auf der Bühne. Sein Thema zu dem er referierte ging über Druckgasbehälter unter Feuerbeaufschlagung. Dieses sehr interessante Thema konnte er in einer guten Stunde allen Teilnehmern nahe bringen. Anschließend ging es mit Kreisbrandmeister Kay Marienfeld aus dem Landkreis Nürnberger Land weiter. Einsatztaktik und Erkundung bei der Türöffnung. Da es immer häufiger vorkommt, dass die Feuerwehr Türen öffnen muss, sei es für den Rettungsdienst oder die Polizei, ist dies ein besonderer Punkt beim diesjährigen Symposium gewesen. Die Vorhergehensweise bei einer dringenden Türöffnungen und Tipps konnte Marienfeld gut beschreiben. Nach einer wohlverdienten Mittagspause konnte man Herrn Jörg Thöne von der Berufsfeuerwehr Hannover begrüßen. Thöne war mit dem Thema „Anleiterbereitschaft – Pflicht oder doch nur die Kür?“ nach Ebermannsdorf gekommen. In seinem Vortrag referierte er über die Vor- und Nachteile einer Anleiterbereitschaft. Er sprach von drei Arten einer Anleiterbereitschaft die er expliziert vorstellte. Zum Abschluss stand der Kreisbrandrat aus dem Landkreis Rosenheim auf der Bühne, welcher über das Zugunglück von Bad Aibling sprach. Er war einer von den ersten Einsatzkräften am Unglücksort und konnte diesen Einsatz aus seiner Sicht daher gut schildern. Gegen 15:30 konnte sich Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger bei allen Referenten nochmals herzlichst bedanken und wünschte allen Teilnehmern einen guten Nachhauseweg und beendet das Feuerwehrfachsymposium 2017. (afs)

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Einsatzkräfte werden in der Handhabung des Digitalfunks geschult

Haselmühl. Am vergangenen Wochenende fand ein weiterer Funklehrgang im Feuerwehrgerätehaus in Haselmühl statt. Dazu konnte das Funkausbilderteam unter der Leitung von Fach KBM Roland Kolbeck aus Ebermannsdorf zahlreiche Teilnehmer von den Feuerwehren Haselmühl, Kümmersbruck, Theuern, Wolfsbach, Ensdorf, Schmidmühlen, Utzenhofen, Weigendorf, Bühl, Diebis und Thanheim begrüßen.

KBI Hubert Blödt ließ es sich zu Beginn des Kurses auch nicht nehmen um die Lehrgangsbesucher zu begrüßen. Nach einer umfangreichen theoretischen Unterweisung und einer darauffolgenden praktischen Übung mussten alle Ihr Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen. Danach schloss sich noch eine gemeinsame Funkübung an. Am Ende des Lehrgangs konnte KBR Fredi Weiß an alle das ersehnte Lehrgangszeugnis für den bestandenen Kurs aushändigen. Er dankte allen Teilnehmern für die geopferte Freizeit für die Feuerwehr.
Im Nachgang an den Funklehrgang konnte Weiß zusammen mit den anwesenden Kreisbrandinspektoren KBI Hubert Blödt und KBI Peter Deiml zwei Urgesteine der Funkausbildung in den wohlverdienten Feuerwehrruhestand verabschieden.

KBR Fredi Weiß gab einen kurzen Rückblick auf die Funkausbildung im Landkreis Amberg-Sulzbach. So fand der erste Funklehrgang im Landkreis im Jahr 1985 auf Initiative vom damaligen Kreisbrandrat Karl Raab statt. Er beauftragte den KBI Gerhard Häusler als Funkbeauftragten im Landkreis eine Ausbildung vorzubereiten und durchzuführen.

Der erste Funklehrgang konnte dann am 07. Dezember 1985 im Café Heldrich in Edelsfeld abgehalten werden. Die Ausbildung wurde damals von KBI Gerhard Häusler, Werner Reichenauer vom Landratsamt und Funkausbilder Xaver Schötz durchgeführt.
Im September 1990 schied Xaver Schötz aus beruflichen Gründen aus dem Ausbilderteam aus. Dessen Nachfolger als Funkausbilder wurden KBM Hans Ludwig aus Neukirchen und Funkausbilder Josef Horst von der Feuerwehr Hahnbach. Die beiden konnten in den zurückliegenden knapp 30 Jahren in 120 Funklehrgängen ca. 3900 Teilnehmer zum Feuerwehrsprechfunker ausbilden.
Nach dem altersbedingten Ausscheiden von KBI Gerhard Häusler im Jahr 2006 übernahm KBM Hans Ludwig bis Juli 2011 die Leitung der Funklehrausbildung im Landkreis Amberg-Sulzbach. Josef Horst war neben seiner Tätigkeit als Funkausbilder von März 1996 bis September 2008 noch Leiter für die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Amberg-Sulzbach.
Sowohl KBM Hans Ludwig als auch Funkausbilder Josef Horst wurden für Ihre Arbeit in den zurückliegenden Jahren mit dem Feuerwehrehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach in Silber ausgezeichnet.
Die Anwesenden Führungskräfte und Funkausbilder bedankten sich mit einem kleinen Präsent und einer Urkunde für die geleistete Arbeit als Funkausbilder für den Landkreis Amberg-Sulzbach und wünschten den beiden viel Glück für die Zukunft und vor allem Gesundheit. (afs)

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Die Ausscheidenden Funkausbilder des Landkreises. KBI Hubert Blödt, KBM Roland Kolbeck, Josef Horst, KBR Fredi Weiß, KBM a.D. Hans Ludwig und KBI Peter Deiml (v.l.)

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Den Teilnehmern gratulierten zur bestanden Prüfung Lehrgangsleiter KBM Roland Kolbeck, KBR Fredi Weiß (v.r.)

Wanderausstellung in Freihung

Im Rahmen der Rauchmelder-Kampagne läuft die Wanderausstellung „Damit der Schutzengel in Ruhe schläft“ in der Raiffeisenbank Freihung. Unter diesem Motto wird eindringlich auf die Notwendigkeit der Rauchmelder durch Plakate und einen Flyer hingewiesen. Einige ganz normale Haushaltsgeräte, die allesamt vermeidbare Wohnungsbrände verursacht haben, geben ein Zeugnis davon, wie schnell ohne die kleinen Rauchmelder eine ganze Existenz zerstört werden kann.