Höchste Auszeichnung im Landkreis für Hubert Blödt

Hubert Blödt (Feuerwehr Haselmühl) Kreisbrandinspektor, stellvertretender Kreisbrandrat und stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender wurde bei der diesjährigen Verbandsversammlung der Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach als erster im Landkreis mit dem Ehrenkreuz in Gold geehrt.

Neukirchen. Kreisbrandrat Fredi Weiß freute sich über den sehr guten Besuch der Versammlung und die vielen erschienenen Ehrengäste um Landrat Richard Reisinger sowie die beiden Landtagsabgeordneten Harald Schwartz und Reinhold Strobl und den Bundestagsabgeordneten Alois Karl. Eingangs stellte Landrat Richard Reisinger sein Grußwort an alle anwesenden Feuerwehrkameraden. Reisinger gratulierte Kreisbrandrat Weiß zu seiner Wahl zum Bezirksverbandsvorsitzenden und überreichte ihm für seine Frau Blumen. „Ich bin stolz auf unsere starken Feuerwehren im Landkreis. Statistisch gesehen bin ich in der Woche bei zwei Feuerwehren zu Gast“, so Reisinger in seinem Grußwort.

Für den Fachbereich Maschinistenausbildung gab KBM Helmut Neidel einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Jahr. Es konnten zwei Grundlehrgänge in Sulzbach-Rosenberg und in Auerbach abgehalten werden. Insgesamt wurden im Jahr 2016 auf Landkreisebene 55 Maschinisten neu ausgebildet. KBM Roland Kolbeck durfte für den Fachbereich Funk das abgelaufene Jahr Revue passieren lassen. Mit vier Lehrgängen und 150 Teilnehmern konnte man ein ausbildungsintensives Jahr abschließen. Ebenfalls informierte Kolbeck über den Sachstand der digitale Alarmierung in Bayern.

KBM Rudi Kummert stellt die Daten und Zahlen für den Fachbereich Atemschutz vor. Derzeit gibt es im Landkreis 42 Atemschutzbetreibende Feuerwehren. Im vergangenen Jahr wurden 63 Atemschutzträger ausgebildet. Mit dem Fachbereich Gefahrgut wurden auch im letzten Jahr wieder zwei CSA-Grundlehrgänge und zwei CSA-Wiederholungslehrgänge abgehalten. Für den Fachbereich Brandschutzerziehung und Ausbildung richtete KBM Jürgen Ehrnsberger sein Wort an die Versammlung. Die enge Zusammenarbeit mit dem Bauamt und dem Kreisfeuerwehrverband wurde sehr gelobt. Telefonanlagen und neue Brandschutzerziehungskoffer wurden im vergangen Jahr neu angeschafft. Ehrnsberger  wies nochmals auf die Rauchmelderpflicht in Wohnungen ab den 31.12.2017 hin.

Die Technische Hilfeleistung rückt für die Feuerwehren immer mehr in Vordergrund. KBM Christof Strobl stelle deshalb einen THL Grundlehrgang vor, der auf drei Ausbildungstage am Standort angeboten wird. Ebenso erwähnte er eine Abendschulung für Gerätewarte am 3. April um 19 Uhr im Feuerwehgerätehaus Rosenberg. Einen neuen Fachbereich im Landkreis Amberg-Sulzbach konnte KBM Hans Sperber der Versammlung vorstellen. Die Schaumtrainerausbildung  wurde im Jahr 2016 im Landkreis ins Leben gerufen. Im Juli vergangen Jahres fand in Schmidmühlen der erste Pilotlehrgang statt. Dieser Lehrgang ist bereits 2017 schon ausgebucht, denn man kann ihn nur in den Sommermonaten abhalten.

KBM Alexander Graf und fünf weitere Feuerwehrleute kümmern sich um die schwierige Ausbildung im Fachbereich Gefahrgut. Die Amberger Stadtfeuerwehr hilft dabei immer gerne mit dem Gefahrgutfahrzeug. Er blickte auf ein gutes Jahr 2016 zurück bei dem vieles im Landkreis geschehen sei. Einige Einsatzübungen, zwei CSA-Wiederholungslehrgänge und die Einführung der „Alarmierung der CSA-Reserve“ im Landkreis waren die Höhepunkte im abgelaufenen Jahr. KBM und Kreisjugendfeuerwehrwart Hubert Haller betreut derzeit 955 Jugendfeuerwehrler im Landkreis Amberg-Sulzbach. Haller informierte auch über die Termine 2017 der Kreisjugendfeuerwehr.

Christian Holler stellte den Kassenbericht für das Jahr 2016 vor, KBM Helmut Neidel konnte eine hervorragende Kassenführung bestätigen und bat die Versammlung um die Entlastung des Verbandsausschusses.

Punkt sieben der Tagesordnung sah die Ehrungen durch den Vorsitzenden KBR Fredi Weiß vor. Mit der Ehrennadel in Gold wurden Matthias Hofman (FF Amberg) und Alfred Schorner (FF Aschach) ausgezeichnet. Das Ehrenkreuz in Silber konnte Karl Brogl (FF Schmidmühlen), Wolfgang Göbl (FF Lintach), Ludwig Fischer (FF Steiningloh-Urspring), Klaus Siegert (FF Großschönbrunn), Bernhard Wagner (FF Holzhammer) und KBM Jürgen Schloß (FF Rosenberg) verliehen werden. Die höchste Auszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes wurde im Jahr 2017 das erste Mal verliehen. Das Ehrenkreuz in Gold konnte KBI Hubert Blödt (FF Haselmühl) angesteckt werden. Weiß hielt eine kleine Laudatio für den Kreisbrandinspektor, stellvertretender Kreisbrandrat und stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender. 1976 trat Blödt der Feuerwehr Haselmühl bei. Bereits neun Jahre später wurde er dort 1. Kommandant, während seiner Kommandantenzeit war er auch von 1992-1995 Kreisbrandmeister. Seit 1995 ist Hubert Blödt Kreisbrandinspektor im Bezirk zwei des Landkreises. „Hubert Blödt führt als Vorbildich engagierter Feuerwehrführer mit großer Umsicht den südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach.“, so Weiß in seiner Laudatio.

Die Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz und Reinhold Strobl dankten den Feuerwehren für ihren Einsatz im ganzen Jahr und wünschten ihnen unfallfreie Zeit auch im Jahr 2017. Bundestagsabgeordneter Alois Karl stellte eine interessante Bilanz vor. Von 1000 Bewohnern im Alter von 15 bis 65 ist deutschlandweit jeder 36. bei einer Freiwilligen Feuerwehr. In Bayern sind es bereits doppelt so viel und im Landkreis Amberg-Sulzbach seien es 131 und darauf kann man stolz sein.

Zum Abschluss der Versammlung gratulierte der stellvertretende Vorsitzende Hubert Blödt nochmals den frisch gewählten Bezirksverbandsvorsitzenden Fredi Weiß zu seiner Wahl und überreichte ihm ebenfalls einen Blumenstrauß für seine Frau. „Sie muss jetzt noch öfters auf dich Verzichten, aber für einen starken Mann muss auch eine starke Frau zur Seite stehen, sonst klappt dies alles nicht.“, mit diesen Wörtern beendete Blödt die Versammlung.

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Landrat Richard Reisinger überreichte Weiß Blumen für seine Frau.

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Die geehrten des Kreisfeuerwehrverbandes. KBR Fredi Weiß, Alois Karl (v.r.) Dr. Harald Schwartz (4.v.r.) Landrat Richard Reisinger (6.v.r.) Reinhold Strobl (8.v.r.) daneben KBI Hubert Blödt, Bürgermeister von Neukirchen Franz Winfried (4.v.l.)

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Gratulation von KBR Weiß an KBI Blödt.

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Kreisverbandsvorsitzender Fredi Weiß

Reserve für den Landkreis

Die Retter sind seit Stunden in einem Einsatz, bei dem Gefahrgut im Spiel ist. Sie sind erschöpft. Für solche Situationen gibt es künftig auf Landkreis-Ebene ein Team von CSA-Trägern. Dess Mitglieder können alamiert werden, die Feuerwehrleute dann abzulösen.

Amberg-Sulzbach (san) Zur Auftaktveranstalung im Gasthaus Wulfen in Kauerhof waren viele Chemikalienschutzanzug-Träger der Feuerwehr als Hauptakteure und ihre Kommandanten gekommen. Über die große Resonanz freute sich Kreisbrandmeister Alexander Graf (Ursensollen), der federführend für den Fachbereich Gefahrgut des Kreisfeuerwehrverbandes das Projekt betreut.

Auch Lagerfeuerwehr

Zunächst informierte Graf, welche Feuerwehren über Chemikalienschtzanzug-Träger verfügen. Dies sind Sulzbach, Rosenberg, Auerbach, Schnaitenbach und Amberg. Hinzu kommen noch die Werksfeuerwehr von AKW / Kick und die Lagerfeuerwehr der US Army. Diese hätten zwar entsprechende Anzüge und Gerätschaften, seien aber in der Regel nicht in den Alamierungsschleifen.

Auf Landkreis-Ebene gibt es laut Graf zudem 100 ausgebildete CSA-Träger. Diese seien als Landkreis-Reserve zu sehen. Sie würden alarmiert, wenn bereits eingesetzte Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden müssen oder zusätzliche CSA-Träger benötigt werden. Graf erläuterte die Alarmierung und auch, wie die ablösenden CSA-Kräfte ausrücken sollen. „Eine Anfahrt mit Privatautos ist nicht erlaubt.“

Für die Alarmierung wurde der Landkreis in Nord und Süd aufgeteilt. Nochmals betonte Graf, dass die CSA-Träger des Fachbereichs Gefahrgut als reiner Nachalarm gedacht sind“. Ihre Alarmierung ordne die Einsatzleitung vor Ort an. Ein Zeitdruck bestehe nicht. „Wenn wir alarmiert derden, dann läuft der Einsatz sowieso schon länger“, informierte der Ursensollener.

Regelmäßige Lehrgänge

Wer dieser Gruppe angehört, muss regelmäßig an Wiederholungslehrgängen des Fachbereis teilnehmen, mindestens alle zwei Jahre. „Darüber muss man sich im Klaren sein“, betonte Graf. Ebenso erforderlich sei die Teilnahme an Einsatzübungen im Landkreis. Allzu häufig werde diese Landkreis-Reserve nicht alarmiert, meinte Kreibrandmeister Alexander Graf: „Es ist ja nicht so, dass man fünfmal am Tag zu einem Gefahrgut-Einsatz ausrückt.“

Eigener Fachbereich

Kreisbrandmeister Alexander Graf (Ursensollen) ist zuständig für den Fachbereich Gefahrgut der Landkreis-Feuerwehr. Unterstützt wird er dabei von Christian Gräßmann (Schnaittenbach), Jochen Sandig (Rosenberg), Markus Held (Auerbach), Andreas Färber (Haag) und Hans Sperber (Achtel). Der Fachbereich kümmert sich um eine flächendeckende Gefahrgutausbildung im Raum Amberg-Sulzbach in mehreren Modulen. Für Chemikalienschutzanzug-Träger gibt es Grund- und Wiederholgslehrgänge.

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In Chemikalienschutzanzügen sind die Aktiven bei Gefahrgut-Unfällen im Einsatz. Eine spezielle Truppe des Fachbereichs Gefahrgut dient nun als Reserve für den Landkreis.




Spezielle FF Schulung mit dem Schaumtrainer

Illschwang. (no) Eine spezielle Schulung mit dem Schwerpunkt „Schaumeinsatz bei Bränden“ fand bei der Stützpunktfeuerwehr Illschwang statt.  Die Gesamtleitung von Theorie und Praxis lag in den Händen der Kreisbrandmeister Hans Sperber, Armin Daubenmerkl und Christof Strobel. Als zweite Wehr im Landkreis nach der FF Schmidmühlen, kamen die Aktiven hier in den Genuss einer solchen Spezialausbildung.

Bei den durchschnittlich 20.000 Brandeinsätzen, welche die bayerischen Feuerwehren im Jahr zu leisten haben, handelt es sich bei 90 Prozent, um brennende feste Stoffe, die ganz herkömmlich mit Wasser gelöscht werden können. Bei den restlichen 10 Prozent gibt es spezielle Anforderungen an das zu verwendende Löschmittel. Für die Feuerwehren stehen dabei verschiedene Schaumarten zur Verfügung, die je nach Brandgeschehen eingesetzt werden können. Mit einem Schaumtrainer, der auch in Illschwang bei der Schulung zum Einsatz kam, kann entsprechend praxisneu geübt werden.

Im Theorieteil ging es zunächst um folgende Fragen: Was gibt es für Schaumarten? Was ist das jeweils richtige Schaummittel? Was muss beim Einsatz beachtet werden? Wie passen Schaumeinsatz und Umweltschutz zusammen? Welcher Fehlerquellen kann es bei den Einsätzen geben?

Anschließend konnten die Teilnehmer den Einsatz im Miniaturformat praktisch üben. Die Theorie wurde entsprechend umgesetzt. Mit dem Trainer, der sich in Landkreisbesitz befindet, kann man Schaumübungen im verkleinerten Maßstab durchführen. Das Gerät ist in der Lage, Schwer- und Mittelschaum zu erzeugen. Es gibt so die Möglichkeit die verschiedenen Schaummittel in ihrer Wirkungen zu testen.

Kommandant Thorsten Jobst dankte den drei Ausbildern für einen gelungenen Ausbildungsnachmittag. Er zeigte sich mit dem Ablauf der Schulung sehr zufrieden.

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Einsatz von Schaummitteln – Pilotprojekt in Schmidmühlen

SCHMIDMÜHLEN. Ohne Zweifel hat sich in den letzten Jahrzehnten das Einsatzspektrum für die Feuerwehren deutlich verändert. Dies dokumentiert sich nicht nur an der Zunahme der Technischen Hilfeleistungen, sondern auch Brandbekämpfungen werden immer differenzierter und diffiziler. Hier sei nur an die Solaranlagen auf vielen Hausdächern oder an die Zunahme an Elektroautos erinnert. Diese Veränderungen fordern auch immer wieder neue Ausbildungsschwerprogramme für die Landkreisfeuerwehren. Eine Pilotausbildung mit Schwerpunkt „Schaumeinsatz bei Bränden" starteten die Landkreisfeuerwehren des Landkreises Amberg – Sulzbach in Schmidmühlen. Zum Auftakt kam auch Kreisbrandrat Fredi Weiß in die Lauterachtalgemeinde, um sich über das Konzept und den Übungsablauf zu informieren. Die bayerischen Feuerwehren werden durchschnittlich zu rund   20.000 Brandeinsätzen pro Jahr gerufen. Bei 90 Prozent der Brände handelt es sich um Brände der Klasse A („feste" Stoffe"), die ganz herkömmlich mit Wasser gelöscht werden können.

In den restlichen zehn Prozent der Fälle gibt es spezielle Anforderungen an das verwendete Löschmittel, da Wasser zur gefährlichen Ausbreitung führt, keine ausreichende Löschwirkung besitzt oder nachteilige Effekte erzeugt. Dazu gehört auch das Löschmittel Schaum. Damit Löschschaum effektiv zum Einsatz gebracht werden kann, erläuterte der Kreisbrandrat am Rande der Übung, müssen verschiedene Faktoren von den Einsatzleitern und Einsatzkräften vorab geprüft werden. Für die Feuerwehren stehen verschiedene Schaumarten zur Verfügung, die je nach Brandgeschehen eingesetzt werden können. Nun können die Landkreisfeuerwehren diesen Schaumeinsatz im „Miniaturformat" praktisch üben. Sie besitzen einen Schaumtrainer.  Die Versicherungskammer Bayern hat ein neues Sponsoring - Programm aufgelegt, durch das jeder Regierungsbezirk sowie jeder Landkreis bis 2018 einen Schaumtrainer erhält. Mit diesem können dann Schaumübungen in verkleinertem Maßstab durchgeführt werden. Die zur Verfügung gestellte „Schaumbox" ist in der Lage Netzmittel, Schwerschaum und Mittelschaum zu erzeugen und gibt damit auch die Möglichkeit die verschiedenen Applikationsarten sowie die Löschwirkung von verschiedenen Schaummitteln zu zeigen. Soll die Übung in einem realen Maßstab durchgeführt werden oder der Umgang mit den für die Schaumerzeugung notwendigen Geräten geübt werden, besteht die Möglichkeit die Übung mit einem Übungsschaummittel durchzuführen. Um den Schaumtrainer transportieren, schaffte der Landkreis Amberg – Sulzbach einen Anhänger an. Als Ausbilder stehen für die Landkreisfeuerwehren Kreisbrandmeister (KBM) Armin Daubenmerkl (Freudenberg), KBM Christoph Strobl (Vilseck) und KBM Johann Sperber (Achtel) zur Verfügung.

Hauptverantwortlich ist KBM Daubenmerkl. Der Schaumtrainer des Landkreises ist in Freudenberg stationiert.  Er steht jeder Landkreisfeuerwehr zur Verfügung. Bei der in Schmidmühlen wirkten die beiden Feuerwehren aus Schmidmühlen und Winbuch mit. Nicht nur die Ausbilder, sondern auch  Schmidmühlens 1. Kommandant KBM Jürgen Ehrnsberger zog eine positive Bilanz der Ausbildungseinheit. Es gab viel Neues zu lernen und vor allem bei den praktischen Übungen konnte man die Wirkung des Schaums auf verschiedene „Brandherde" sehen.

Interessant zu wissen

Netzmittel: werden bei Feststoffbränden zur Verringerung der Oberflächenspannung des Wassers eingesetzt, um damit eine größere Eindringtiefe des Löschmittels in das Brandgut zu erreichen.

Leichtschaum: ist geeignet bei Bränden in Kellern, Hallen und Gebäuden, weil  er sich  durch die gute Stapelbarkeit  sehr gut zum vollständigen Fluten von großen Räumen eignet).

Mittelschaum: wird bei Flüssigkeitsbränden entweder alleine aufgebracht oder als Schutzschicht auf den Schwerschaum gegeben, um durch die größere Schichtdicke eine Rückzündung zu verhindern

Schwerschaum: wird bei sehr heißen Flüssigkeitsbränden, wie sie beispielsweise durch Öl/Diesel entstehen, eingesetzt.

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Fit im Umgang mit Digitalfunk

Die Landkreisfeuerwehr Amberg-Sulzbach veranstaltete im Haselmühler Gerätehaus einen Funklehrgang

Haselmühl. (egl) Seit Montag 04.04.2016 wird nun auch im Leitstellenbereich der ILS Amberg digital gefunkt. Somit war es auch für alle Feuerwehren im Landkreis eine große Umstellung von analog auf digital.

Ausbildungsleiter Roland Kolbeck (Fach-Kreisbrandmeister für Funk) begrüßte die 28 Lehrgangsteilnehmer im Gerätehaus an der Köferinger Straße. Der Sprechfunk hat in der Feuerwehr seit langem eine große Bedeutung. Er sorgt für eine reibungslose Verständigung zwischen den Einsatzkräften untereinander und der Leitstelle.

In einem theoretischen und praktischen Teil wurden alle Teilnehmer auf die neuen Endgeräte geschult. Der Digitalfunk bringt sehr viele Vorteile gegenüber den Analogfunk. Die Sprachqualität ist deutlich besser, weiterhin ist die Technik zukunftsorientiert und modern. Die Bedienung dieser neuen Geräte wurde genau erläutert und auch bestens getestet, in einem Funkspiel am Ende des Lehrgangs. Nach gut sechs Stunden Schulung durfte das Ausbilderteam (Roland Kolbeck, Marco Götz und Matthias Wirth) allen Lehrgangsteilnehmern das Zeugnis zur bestandenen Prüfung überreichen. Zum Abschlussgespräch fand sich Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkel, sowie Kreisbrandinspektor Hubert Blödt ein.  Blödt gratulierte allen Anwesenden und betonte das man sich nicht von heute auf morgen daran gewöhnen kann. Deshalb sollte man standortbezogene Übungen durchführen. (afs)

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Roland Kolbeck, Marco Götz, Hubert Blödt (Kreisbrandinspektor), Armin Daubenmerkel (Kreisbrandmeister) von links
Matthias Wirth ganz rechts