Große Freude über Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug bei Feuerwehr in Freihung

Was lange währt, wird endlich gut

Seit langer Zeit stand bei der Wehr in Freihung der Wunsch nach einem neuen Feuerwehrfahrzeug ganz oben, nachdem die vorhandenen Löschfahrzeuge bereits 38 und 33 Jahre ihren Dienst leisten. Nun ging dieser endlich in Erfüllung: Vor wenigen Tagen konnte eine Abordnung das neue Einsatzfahrzeug bei der Firma Magirus bei eisigen Temperaturen abholen.
Anfang des Jahres 2017 bekam die Gemeinde Freihung die Angebote der öffentlichen Ausschreibung zurück und erteilte kurz darauf dem Hersteller aus Ulm grünes Licht für den Auftrag.
Nur ein knappes Jahr später ist die Freude bei den Angehörigen der Feuerwehr dementsprechend groß. Nachdem die Kameradinnen und Kameraden in den nächsten Wochen auf die Bedienung und den Umgang mit der umfangreichen Ausrüstung geschult werden, fährt das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) künftig als erstes, um Mannschaft und Gerät an die Einsatzstelle zu bringen.  Eine Besatzung von 9 Personen führt das HLF mit dem Funkrufnamen „Florian Freihung 40/1“ mit sich, welche mit der Umfeldbeleuchtung, dem Lichtmast und mit vielen anderen, der Zeit gemäßen, Hilfsmittel sicherer, einfacher und schneller arbeiten können. Es wird das Universalfahrzeug der Feuerwehr Freihung, mit 2000 Liter Wasser, 200 Liter Schaummittel und enthält sowohl Gerätschaften für die technische Hilfeleistung als auch zur Brandbekämpfung, sowie eine umfangreiche Zusatzbeladung, welches bei allen Notlagen im Einsatzgebiet helfen soll. Vier in den Sitz integrierte Atemschutzgeräte ermöglichen das Ausrüsten bereits während der Fahrt zum Einsatzort und spart somit wertvolle Minuten. An der Rückseite sind zwei Haspeln in denen Material für die Verkehrssicherung, sowie B-Schläuche transportiert werden angebracht, oberhalb ist es mit einer Heckwarneinrichtung versehen um von den Verkehrsteilnehmern besser erkannt zu werden.
Der Einladung zum lang ersehnten Empfang folgten viele Aktive, Vereinsmitglieder, der Kreisbrandinspektor Christof Strobl, Kreisbrandmeister Michael Iberer, Kreisbrandmeister Gerald Wölfl (NEW), Vertreter der Gemeinde sowie weitere zahlreiche Gäste. Im Laufe der nächsten Monate wird das Fahrzeug bei einer Weihe gesegnet und der Bevölkerung vorgestellt.
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Die kaufmännische und technische Abnahme und eine umfangreiche Einweisung stand für das Beschaffungsteam in Ulm auf dem Plan.

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Zahlreiche Gäste machten sich im Feuerwehrgerätehaus ein erstes Bild des neuen Einsatzmittels.