Kein Einsatz gleicht dem anderen

Rettung bei Sonderlage simuliert

Bei einer halbtägigen Ausbildungsveranstaltung zum Thema „Technische Hilfeleistung“ übte die Feuerwehr Freihung, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein. Auch bei einer Sonderlage des verunfallten Pkws sollte professionelle Hilfe geleistet werden können, daher stand dieses Jahr die Situation „Baum auf Fahrzeug – Person eingeklemmt“ auf dem Plan.  Da es sich um eine Übungssituation handelte, konnten die Schritte vorab besprochen werden und verschiedene Möglichkeiten bei der Stabilisierung des Baumstammes, sowie des Autos erarbeitet und getestet werden. Bei diesem Szenario wurden wieder viele neue Erfahrungen für die Praxis gesammelt.
Der Schwerpunkt lag heuer auf der Ausbildung der neuen Gerätschaften, wie dem Stab-Pack – einem legoartigen Unterbauholz, dem Paratech-Stabilisierungssystem, dem Spineboard (übersetzt auch Wirbelsäulenbrett), und der Rettungsplattform - welche den sicheren Zugang zu erhöhten Einsatzstellen wie einer LKW-Kabine ermöglicht. Im abschließenden Teil wurde eine reale Einsatzfahrt zu einem „Verkehrsunfall – Person eingeklemmt“ simuliert, um die grundlegenden Abläufe aufzufrischen und zu vertiefen. Das Ziel war dabei, den im Fußbereich eingeklemmten Fahrer durch die Abnahme des Daches und Abklappen des Vorderwagens, sowie dem Abschneiden eines Pedals, achsengerecht aus dem Fahrzeug zu befreien.
Die Kommandanten Andreas Luber und Richard Pröm bedankten sich bei den anwesenden Kameradinnen und Kameraden für die gemeinsamen lehrreichen Stunden. Um den wachsenden Herausforderungen und Aufgaben gerecht zu werden muss jeder Aktive stetig weiter üben um auch in schwierigen Situationen das bestmögliche für den Verunfallten geben zu können
.
2017 11 fffreihung

Teilnehmer der Übung hinter der komplett aufgebauten Geräteablage