Spendenaktion für Basti

Die Freiwillige Feuerwehr Seugast organisierte beim diesjährigen Florianstag eine Spendenaktion für „Basti“ – Bastian Leypold.
Die hierzu von der Feuerwehrjugend gebastelte Spendenbox machte den ganzen Tag die Runde und füllte sich stetig. Die Vorstandschaft spendete zudem den
Reinerlös des Kuchenverkaufs in Höhe von 400 €. Insgesamt konnte ein Betrag von 650 € für die Spendenaktion „Hilfe für Basti“ an die Kolpingfamilie Herz Jesu
Rosenberg e.V. überwiesen werden. Alle drücken „Basti“ die Daumen.

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Feierliche Segnung und Übergabe

Neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für die Feuerwehr Freihung

Ein Festtag für die ganze Gemeinde war die Segnung und offizielle Übergabe des neuen Prunkstücks der Freiwilligen Feuerwehr Freihung: Das „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20“, kurz HLF 20, erhielt von Pfarrer Bernhard Huber den kirchlichen Segen, bevor der Schlüssel an den Kommandanten übergeben wurde.
Vorangegangen war dem ein Festgottesdienst, bei dem die Fahnenabordnungen den Altarraum umrahmten. In der Predigt Hubers stand die Hilfe am Nächsten im Mittelpunkt. Sie werde von den nahezu 100 anwesenden Uniformträgern vorbildlich praktiziert bei Ihrer ehrenamtlichen Aufgabe für das gesamte Gemeinwohl. Angeführt von der Gebenbacher Blasmusik, deren Bläser auch den Gottesdienst musikalisch umrahmt hatten, bewegte sich ein stattlicher Festzug mit den angetretenen Freihunger Feuerwehrleuten, Abordnungen der Gemeindefeuerwehren, der Patenwehr Kaltenbrunn, der Feuerwehr Grafenwöhr und einer Reihe von Ehrengästen zum Feuerwehrgerätehaus. Allen voran fuhr das neue Fahrzeug.
Kommandant Andreas Luber begrüßte die Anwesenden. Hier besonders Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Norbert Bücherl, die anwesenden Markträte, Herrn Bischöflich Geistlichen Rat Bernhard Huber, die Feuerwehrführungskräfte, sowie Herrn Fassold von der Firma Brunnbauer/Magirus.
In seiner Ansprache zur Fahrzeugweihe blickte der Kommandant auf die Arbeit der letzten drei Jahre zurück. Das Bislang genutzte Löschgruppenfahrzeug 8 aus dem Jahre 1985 entsprach nicht mehr modernen Anforderungen, insbesondere bei den Aspekten Sicherheit und Ausstattung, es ist technisch verbraucht und schon sehr reparaturanfällig. Man habe mit dem neuen HLF die bestmögliche Lösung gefunden, auch im Hinblick darauf, dass es sich inzwischen bei etwa dreiviertel aller Einsätze um technische Hilfeleitungen handelt. Luber stellte das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug vor und erklärte die technischen Daten. Das MAN TGM 13.290 Fahrzeug mit Magirus-AluFire3-Aufbau verfügt über einen 2000 Liter Wassertank, 200 Liter Schaumtank, 4 Atemschutzgeräten im Mannschaftsraum, Steck- und Schiebeleiter, Hebekissensystem, Lüfter, Rettungssäge, heckseitige Verkehrswarnanlage, einer Schlauchhaspel und einer Verkehrssicherungshaspel und vieles mehr. Jeder Zentimeter in sieben Geräteräumen ist ausgenutzt. Das gesamte Fahrzeug ist mit LED-Technik ausgerüstet inklusive dem Lichtmast mit acht Scheinwerfern. Sein Dank galt der Gemeinde und Gemeindeverwaltung für die große Investition in die Zukunft, der Feuerwehr Grafenwöhr für die gute Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Beschaffung, ebenso Herrn Fassold, dem Landkreis sowie dem Freistaat für die Zuschüsse und seinen Kameradinnen und Kameraden. Anschließend segnete Herr Bischöflich Geistlicher Rat Bernhard Huber das geschmückte Fahrzeug und dankte den Feuerwehrleuten für ihre Hilfsbereitschaft als Gebot der christlichen Nächstenliebe. Bürgermeister Norbert Bücherl verwies darauf, dass die Gemeinde stets bemüht sei für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Die Feuerwehr ist in den letzten Jahrzehnten zu einer universellen Hilfs- und Rettungstruppe geworden. Hierzu gehört ein modernes technisches Equipment. Bevor der Bürgermeister symbolisch einen Schlüssel an den Kommandanten übergab, ging er auf die Punkt der Finanzen ein. Die Gesamtkosten betrugen 400 000 Euro, wobei nach Abzug der Förderungen von der Gemeinde noch rund 215 000 Euro aufzubringen waren. Er wünschte allzeit gute Fahrt, Glück bei den Einsätzen und eine gesunde Rückkehr. Auch Landrat Richard Reisinger machte in seiner kurzen Ansprache deutlich, wie wichtig eine Ausrüstung auf der Höhe der Zeit für die Feuerwehren ist und hob dieses vorbildliche Engagement besonders hervor. In seinem Grußwort gratulierte Kreisbrandrat Fredi Weiß, stellvertretend für alle anwesenden Führungskräfte, der Gemeinde zu dieser sinnvollen Anschaffung und betonte, dass es die ehrenamtliche Arbeit sehr erleichtert. „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ sind die Schlagworte, die das Aufgabenspektrum der Feuerwehr beschreiben. Die gewachsenen Anforderungen können nur mit technischem Fortschritt bewerkstelligt werden. Er zollte den Kameradinnen und Kameraden Respekt für den wichtigen Dienst und die ständige Einsatzbereitschaft. Auch Kommandant der Feuerwehr Kaltenbrunn, Alexander Kummer, überbrachte der Patenwehr Glückwünsche zum neuen Fahrzeug und überreichte ein Fass Bier. Herr Fassold von der Firma Brunnbauer/Magirus wünschte der Wehr mit dem neuen Fahrzeug ebenfalls alles Gute. Anschließend ging der Vormittag für alle Anwesenden in den geselligen Teil über. Es bestand noch den ganzen Tag über die Möglichkeit sich über die technischen Details des HLF20 ausgiebig zu informieren und sich einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu verschaffen.

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Kirchenzug zum Gottesdienst

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Kommandant Luber bei seiner Ansprache vor den zahlreichen Gästen

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Viele Glückwünsche wurden bei den Ansprachen überbracht

Feuerwehr Kaltenbrunn erneuert Patenschaft mit Freihunger Floriansjüngern

Mit Reimen und Freibier den Pakt besiegelt

Große Feste werfen bekanntlich Ihre Schatten voraus. Die Feuerwehr Kaltenbrunn feiert vom 27. bis 29. Juli 2018 Ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum mit Fahnenweihe, daher wurde zur Patenerneuerung gebeten. Das traditionelle „Holzscheitlknien“ blieb der Jubelwehr trotz der bereits seit 1897 bestehenden Patenschaft nicht erspart. Die Qualen lohnten sich jedoch.
Zum traditionellen Patenbitten ist eine große Abordnung Kaltenbrunner Uniformträger, die Festdamen und der Bürgermeister Ludwig Biller zu Fuß nach Freihung marschiert. Dort angekommen wurden Sie am Ortseingang vorm Tennisheim von den Freihunger Floriansjüngern, deren Festdamen und dem Bürgermeister Norbert Bücherl mit Blasmusik empfangen und zum Feuerwehrgerätehaus begleitet. In Gedichtform trugen Vorstand Thomas Gmeiner und Kommandant Alexander Kummer ihr Ansinnen, auf einem Holzscheit kniend, vor. Die enge Verbundenheit wurde dabei in den Vordergrund gestellt. „Viele Jahre stehen unsere Wehren Seit an Seit, und noch nie gab es zwischen unseren Kameraden Streit. Drum bitten wir Euch, wir sind hald so frei, dass die Feuerwehr Freihung weiter unser Pate sei.“ Natürlich waren die Kaltenbrunner nicht mit leeren Händen gekommen und hatten ein großes Fass Bier mitgebracht. Von der Freihunger Wehr führten die Verhandlungen Vorstand Günther Ernst und Kommandant Andreas Luber. Das Bitten wurde erhört und mit einem kräftigen Schluck besiegelt, somit bleibt die langjährige Patenschaft auch künftig bestehen. Die Jubelwehr kann bei Ihrem Vorhaben auf die tatkräftige Unterstützung der Patenwehr zählen. Weiter, und das bis spät in die Nacht hinein, ging es anschließend im Feuerwehrhaus. Dort zeigte sich, wie gut die Feuerwehrler das Feiern verstehen. Musikalisch gestaltete den unterhaltsamen Abend das Vils-Blech.
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Mit Blasmusik wurden die Kaltenbrunner Kameraden/innen von der Patenwehr zum Feuerwehrgerätehaus geleitet

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Vorstand und Kommandant der Feuerwehr Kaltenbrunn bitten kniend auf einem Holzscheit um die weitere Patenschaft

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Zahlreiche Vereinsmitglieder der beiden Feuerwehren haben auf die Patenschaft angestoßen

Große Freude über Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug bei Feuerwehr in Freihung

Was lange währt, wird endlich gut

Seit langer Zeit stand bei der Wehr in Freihung der Wunsch nach einem neuen Feuerwehrfahrzeug ganz oben, nachdem die vorhandenen Löschfahrzeuge bereits 38 und 33 Jahre ihren Dienst leisten. Nun ging dieser endlich in Erfüllung: Vor wenigen Tagen konnte eine Abordnung das neue Einsatzfahrzeug bei der Firma Magirus bei eisigen Temperaturen abholen.
Anfang des Jahres 2017 bekam die Gemeinde Freihung die Angebote der öffentlichen Ausschreibung zurück und erteilte kurz darauf dem Hersteller aus Ulm grünes Licht für den Auftrag.
Nur ein knappes Jahr später ist die Freude bei den Angehörigen der Feuerwehr dementsprechend groß. Nachdem die Kameradinnen und Kameraden in den nächsten Wochen auf die Bedienung und den Umgang mit der umfangreichen Ausrüstung geschult werden, fährt das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) künftig als erstes, um Mannschaft und Gerät an die Einsatzstelle zu bringen.  Eine Besatzung von 9 Personen führt das HLF mit dem Funkrufnamen „Florian Freihung 40/1“ mit sich, welche mit der Umfeldbeleuchtung, dem Lichtmast und mit vielen anderen, der Zeit gemäßen, Hilfsmittel sicherer, einfacher und schneller arbeiten können. Es wird das Universalfahrzeug der Feuerwehr Freihung, mit 2000 Liter Wasser, 200 Liter Schaummittel und enthält sowohl Gerätschaften für die technische Hilfeleistung als auch zur Brandbekämpfung, sowie eine umfangreiche Zusatzbeladung, welches bei allen Notlagen im Einsatzgebiet helfen soll. Vier in den Sitz integrierte Atemschutzgeräte ermöglichen das Ausrüsten bereits während der Fahrt zum Einsatzort und spart somit wertvolle Minuten. An der Rückseite sind zwei Haspeln in denen Material für die Verkehrssicherung, sowie B-Schläuche transportiert werden angebracht, oberhalb ist es mit einer Heckwarneinrichtung versehen um von den Verkehrsteilnehmern besser erkannt zu werden.
Der Einladung zum lang ersehnten Empfang folgten viele Aktive, Vereinsmitglieder, der Kreisbrandinspektor Christof Strobl, Kreisbrandmeister Michael Iberer, Kreisbrandmeister Gerald Wölfl (NEW), Vertreter der Gemeinde sowie weitere zahlreiche Gäste. Im Laufe der nächsten Monate wird das Fahrzeug bei einer Weihe gesegnet und der Bevölkerung vorgestellt.
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Die kaufmännische und technische Abnahme und eine umfangreiche Einweisung stand für das Beschaffungsteam in Ulm auf dem Plan.

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Zahlreiche Gäste machten sich im Feuerwehrgerätehaus ein erstes Bild des neuen Einsatzmittels.

Junge Mitglieder entscheiden sich für Ehrenamt.

Jahreshauptversammlung der FF Seugast am Dreikönigstag mit Neuwahl der Vorstandschaft.

Zur traditionellen Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr im Sportheim der DJK Seugast.

Zur Mitgliederversammlung konnte die Vorsitzende die beiden Bürgermeister Helmut Klier und Klaus Meißner, die auch Mitglieder in der Feuerwehr sind, sowie Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Martin Schmidt und Kreisbrandmeister Marco Weiß begrüßen.
Neben den Rechenschaftsberichten stand dieses Jahr die Neuwahl der Vorstandschaft auf dem Programm.
Vorsitzende Isolde Schmidt informierte die Mitglieder über den aktuellen Mitgliederstand, sowie über die Vereinstätigkeiten im abgelaufenen Vereinsjahr. Besonders erwähnenswert war der traditionelle Florianstag, der besonders gut besucht war. Der Preisschafkopf am Gründonnerstag ist und bleibt Tradition, so Schmidt.
Die Kommandantur berichtet über 5 Einsätze im vergangenem Jahr. Der Schwerpunkt lag im Bereich der technischen Hilfeleistung. Kommandant Dieter Graf monierte das rücksichtslose Verhalten der Verkehrsteilnehmer bei Straßensperrungen oder halbseitigen Sperrungen.
Zitat Graf: „Bei halbseitigen Sperrungen muss man aufpassen, dass man nicht über den Haufen gefahren wird, so rücksichtlos sind die Autofahrer.“
Weiterhin berichtete der Kommandant über zahlreiche Ausbildungsstunden, die die aktive Wehr absolvierte um für die Einsätze bestens gerüstet zu sein.
Jugendwart Fabian Prösl informierte die Mitglieder, dass sich derzeit 14 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr befinden und das sehr erfreulich sein. Alle 14 Jugendlichen sind hochmotiviert bei der Sache.
Bei der anstehenden Neuwahl kam folgendes Ergebnis zu stande:

1. Vorsitzende: Isolde Schmidt
2. Vorsitzender: Andreas Götz
Kassier: Martin Obitz
Schriftführerin: Maria Kraus
Stellv. Schriftführerin: Nicole Rösch
Beisitzer Merkl Alfons jun., Stefan Müller, Jörg Weich, Michael Graßler, Tobias Rösch, Stefan Spörrer
Aktivenvertreter Fabian Prösl
Passivenvertreter Gerhard Wurzelbacher
Jugendvertreter Nicole Rösch
Kassenprüfer. Helmut Klier und Thomas Macke

Besonders zu erwähnen ist, dass sich sehr viele jünger Mitglieder dazu entschieden haben, ein Ehrenamt zu übernehmen. Dies ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, so die Vorsitzende.
Bürgermeister Helmut Klier und Kreisbrandrat Fredi Weiß gratulierten der neugewählten Vorstandschaft und wünschten ihnen immer eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen. Die beiden Redner dankten der aktiven Wehr für ihre Einsatzbereitschaft Dienst am Nächsten zu leisten. KBR Weiß fügte noch an, dass die Gemeinde weiterhin Ausrüstung für die Feuerwehren bereitzustellen, damit im Ernstfall gut agiert werden kann.

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Sitzend v.l.n.r. Nicole Rösch, Vorsitzende Isolde Schmidt, Maria Kraus
Mittlere Reihe v.l.n.r. Thomas Macke, Martin Obitz, Dieter Graf, Stefan Spörrer, Stefan Groher 2. Bgm. Helmut Klier
Hinten v.l.n.r. Michael Graßler, Stefan Müller, Fabian Prösl, Tobias Rösch, Andreas Götz, Jörg Weich