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Schmidmühlen – Feuerwehr – Weihnachtsgeschenk für Bürger

SCHMIDMÜHLEN. Weihnachten ist ein Fest,  an dem man sich auf Werte, auf das Wesentliche besinnen soll. Hierzu gehören sicher nicht Egoismus und Tatenlosigkeit, vielmehr sind es soziales Engagement und das Füreinander-Dasein. Es ist aber auch das Fest der Geschenke, die Freude oder Hilfe sein sollen. Ein besonderes Weihnachtsgeschenk gibt es heuer zu Weihnachten nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für die Bürger der Gemeinde Schmidmühlen. Es ist ein Symbol für  soziales Engagement und das Füreinander-Dasein.

In diesen Tagen kommt neben dem  Löschgruppenfahrzeug HLF 20 / 16 und dem Mehrzweckfahrzeug ein weiteres Fahrzeug in den Fahrzeugbestand der Feuerwehr: das First Responder Fahrzeug „Schmidmühlen 79/1“. Mit diesem Fahrzeug wird künftig die Einsatzbereitschaft der First Responder deutlich erhöht. Dieses Fahrzeug ist kein Luxus, wenn man in die Einsatzstatistik der First Responder schaut. Seit 1. Mai 2016 wurden die First Responder zu sage und schreibe 398 Einsätzen gerufen

( 2016: 108 Einsätze; 2017: 155 Einsätze;  2018 bis dato 135 Alarmierungen) .

Bei einem Pressetermin stellte Schmidmühlens Kommandant und KBM Jürgen Ehrnsberger das Fahrzeug vor. Bei dem neuen Fahrzeug  handelt sich hierbei um einen Ford Kuga. Die Kosten belaufen  auf ca. 26 000 Euro, die zusätzliche Ausstattung beträgt nochmals rund 14 000 Euro. Zur Notfallausstattung gehören unter anderem ein Notfallrucksack, Defibrillator, Medizinischer Sauerstoff mit Demandventil, elektrische Absaugpumpe, Kindernotfalltasche, Stifnecks und eine Fremdheizung. Ferner ist das Fahrzeug mit einem Funkgerät, LARDIS: ONE (Einsatzzielführung) und verschiedenen Kleingeräten ausgestattet. Der Dank des Kommandanten galt den Bürgerinnen und Bürger sowie Vereinen und Gruppierungen, die durch großzügige Spenden die Anschaffung dieses Fahrzeugs ermöglicht haben. Der Dank galt aber auch dem Marktrat, der für dieses Fahrzeug 5000 Euro an Haushaltsmittel freigab und die Versicherung und die Folgekosten übernahm. Kommandant Jürgen Ehrnsberger dankte aber auch dem Autohaus Segerer und den Aktiven der Wehr, die sich um die Ausstattung und Ausrüstung in Eigenleistung engagierten.  Stellvertretend für den Marktrat und die Bürgerschaft dankte Bürgermeister Peter Braun der Feuerwehr und dem First Responder Team für ihr Engagement. Die offizielle „Indienststellung“ wird noch folgen.

Diese Fahrzeugvorstellung ist aber nur ein Punkt aus dem Restprogramm für dieses Jahr – ohne Zweifel aber der angenehmste. Die 150-jährige Vereinsjubiläum, das die Wehr im Juli 2020 feiern kann, wirft seine Schatten voraus – und zwar im positiven Sinne. Zahlreiche Veranstaltungen entwickelten sich im Zuge der Organisation. Hierzu gehört unter anderem eine Christbaumversteigerung am 29. Dezember im Schlosstadel. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, aktuell sind noch Sammler unterwegs. Die Versteigerung beginnt um 19 Uhr im Schlossstadel. Nach rund 30 Jahren Pause hat sich der Verein entschlossen, wieder einen Faschingsball durchzuführen. Über Jahrzehnte hinweg war der Feuerwehrball am Faschingssamstag eine feste Größe, man kann schon fast sagen, eine Kultveranstaltung in der Lauterachtalgemeinde. Nun soll er wieder aufleben, und zwar am 16. Februar um 20:00 Uhr im Schlossstadl. Für beste Unterhaltung sorgt die Band „Spritztour“ und natürlich wird die Prinzengarde samt Hofstaat sich die Ehre geben. Karten gibt es bei der Jahreshauptversammlung und bei der Christbaumversteigerung. Erfreuliches gibt es auch von der Jugendgruppe zu vermelden. So konnten vor wenigen Tag Mathias Riepl, Anna Manglberger und  Maurice Simon aus der Jugendgruppe verabschiedet werden. Sie leisten nun in der aktiven Wehr ihren Dienst.

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