Eine neue Vorstandschaft und ein neues Feuerwehrhaus

Die Freiwillige Feuerwehr wählte eine neue Vorstandschaft – und dies alles ohne ein Personalproblem.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr in Ransbach hat man bei der Jahreshauptversammlung nicht nur eine neue Vorstandschaft gewählt. Da war auch die Nachwahl des 2. Kommandanten wegen einer Umbesetzung in der Vorstandschaft notwendig geworden. Von den Feuerwehrdienstleistenden wurde Jürgen Hirsch nachgewählt. Der bisherige Amtsinhaber Christoph Finn wurde bei der Jahresversammlung zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Vinzenz Praller an, der 27 Jahre die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Ransbach geleitet hatte.
Für Kreisbrandrat Fredi Weiß und für Bürgermeister Florian Junkes waren es leichte Amtshandlungen als Wahlleiter, um alle Posten neu besetzen zu können. Dass sich die Feuerwehrmitglieder, darunter auch einige Feuerwehrfrauen, bereit erklärt haben, zeichnet die kleine, aber feine Wehr aus, meinten die beiden.
„Die Personen sind immer noch das Herzstück jeder Feuerwehr“, dazu kommt der Zusammenhalt und die gestellten Aufgaben zu meistern und natürlich die Kameradschaft, lobte der Kreisbrandinspektor.
Für Bürgermeister Florian Junkes stehe an erster Stelle immer wieder die Sicherheit, die von den Feuerwehrleuten produziert wird. Es sei die klare Präferenz für das Bekenntnis zur Feuerwehr und da könne man auch künftig in Ransbach bauen. Er merkte weiter dazu an, dass man dazu auch eine Heimat, ein Feuerwehrhaus brauche. Mit dem Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und einem kleinen integrierten Dorfhaus will man in den nächsten Jahren die baulichen Voraussetzungen schaffen.
Der Feuerwehranhänger, mit dem die Ransbacher derzeit noch ausrücken, ist dann auch bald Geschichte, meinte der Hohenburger Bürgermeister. Bereits zum Ende des Jahres werden die Ransbach das Feuerwehrauto aus Mendorferbuch übernehmen können.
Wie der scheidende Vorsitzende Vinzenz Praller in seinem letzten Jahresbericht anmerkte, hat man im vergangenen Jahr am Florianstag in Rieden, beim Feuerwehrfest in Velburg und bei der Fahrzeugweihe in Hohenburg teilgenommen. Dazu kamen das Grillfest in der Dorfgemeinschaft, Geburtstage, Hochzeiten und die Teilnahme an der Beerdigung von Kreisbrandinspektor Otto Liebler.
Jugendwartin Miriam Kerschensteiner informierte über die Arbeit der Jugendgruppe. Die Vorbereitung auf die Jugendleistungsprüfung, die Teilnahme an den Funkübungen, der Wissenstest und das Jugendzeltlager waren für sie „Aufrechten Sieben“ des Ransbacher Feuerwehrnachwuchses ein schöne Sache gewesen.
Von Kommandant Andreas Bruckmüller hörte man, dass derzeit 24 aktive Mitglieder und sieben Feuerwehranwärter ihren Feuerwehrdienst leisten. „Es waren nicht nur Übungen in Ransbach, sondern auch auf Gemeindeebene, bei denen wir mitgemacht haben“. Beim Brandschutzwocheneinsatz in Egelsheim hatten die Ransbacher die Verkehrsabsicherung übernommen. Drei Löschgruppen, davon eine gemischte Gruppe mit den Hohenburgern legten das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ und das Abzeichen „Gruppe im Löscheinsatz“ mit der eigenen Ausstattung und dem großen Löschfahrzeug der Hohenburger ab.
Bei den turnusmäßigen Vorstandschaftswahlen wurde Christoph Finn zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ihn unterstützen Dieter Burkert als 2. Vorsitzender, Christine Bruckmüller als Kassenwart und Georg Inzelsberger als Schriftführer. Zum Beisitzer wurde Thomas Gradl gewählt. Gerätewart ist Markus Finn. Vertrauensleute sind Christina Federl und Maximilian Finn: Jugendwartin bleibt Miriam Kerschensteiner, Kassenprüfer sind Engelbert Lutter und Dieter Winter.

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