Langjährige Betreuerin der Homepage wurde geehrt

Jahreshauptversammlung der Lintacher Wehr war sehr gut besucht

Nach dem Gedenkgottesdienst, an dem 35 Mitglieder in Uniform teilnahmen und auch in Uniform ministrierten, konnte Vorsitzender Tobias Göbl 45 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rehaber begrüßen. Nach der Totenehrung wurden u. a.  2. BGM Franz Weiß, von der Landkreisführung der Feuerwehr KBI Hubert Blödt und KBM Armin Daubenmerkl begrüßt. Außerdem waren Pfr. Robert Kratzer und Ehrenvorstand Hans Knorr anwesend. Den Auftakt in der Dienstversammlung bildete 1. Kdt. Benjamin Weiß mit seinem ersten Bericht als Kdt. Er konnte von 32 Einsätzen mit 163,5 Einsatzstunden berichten. Er berichtete von einigen besuchten Lehrgängen, von der Digitalfunkausbildung, von 15 Übungen und von einer Leistungsprüfung. Er merkte an, dass die Übungsbeteiligung manchmal besser sein könnte. Zurzeit hat die Wehr 40 echte Aktive und 11 Jugendfeuerwehrmitglieder. Der Verein zählt nun 151 Mitglieder. Danach berichtete erstmals Jugendwart Philipp Haindl über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Haindl erwähnte das erfolgreiche Ablegen des Wissenstests und der Jugendflamme. Er bedankte sich beim 2. Jugendwart Phillip Meier. Er lobte die Jugendlichen für ihre sehr rege Teilnahme an den Übungsstunden sowie an den Aktivitäten des Jahres u. a. das Johannisfeuer und das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager. Michael Schneider überbrachte den Bericht des Gerätewartes im Anschluss und zeigte sich zufrieden mit der Ausstattung und dem Feuerwehrfahrzeug. Einige Ausrüstungsgegenstände, wie z. B. „die in die Jahre gekommenen Stiefel müssen erneuert werden, da sie schon teilweise porös sind“. Später folgte der Bericht des Freudenberger Atemschutzgerätewartes Peter Messmann, jun. Dieser erwähnte viele Übungen für die Atemschutzgeräteträger. Sein Dank galt den Lintachern, für deren 6 Kameraden, „die nun schon seit Jahren die Freudenberger Atemschutzgeräteträger aktiv unterstützten“.

Nun folgte der Bericht vom 1. Vorstand Tobias Göbl. Beichtet wurde von den verschiedensten Vereinsaktivitäten des Jahres 2016. Nach dem Rückblick auf die letztjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahl, hörten die Mitglieder einen kurzen Überblick über das weitere Vereinsgeschehen des ganzen Jahres. Schriftführerin Annalena Saller gab danach ihren ersten kurzen Bericht ab. Sie erwähnte die 5 Vorstandssitzungen des Jahres und merkte an, dass die Protokolle der Vorstandschaftssitzungen und der JHV 2016 vorne zur Einsicht nun vorliegen würden. Saller stellte den bebilderten Jahresrückblick das Jahrbuch 2016 vor, der von Schneider Michael erstellt wurde. Nach ihrem Dank an ihn, gab sie das Jahrbuch in die Runde zur Einsicht. Nach dem Matthias Rehaber von den Kassenanfangs- und Kassenendständen berichtete hatte, attestierte Kassenprüfer Robert Knab dem Kassier eine ordentliche Arbeit und schlug der Versammlung die Entlastung des Kassiers und danach der gesamten Vorstandschaft vor. Dies wurde auch so per Handzeichen bestätigt.

In den Grußwörtern der Ehrengäste, überbrachte 2. Bürgermeister Franz Weiß das Grußwort der Gemeinde, da BGM Märkl kurzfristig erkrankte. Weiß erwähnte den Spruch: „Die Feuerwehr, dein Freund und Helfer“. Er merkte kurz an,“ man weiß ja nie, was einem beim Einsatz alles erwartet“. Er appellierte an die Anwesenden die „Übungen zu besuchen um nicht nur richtig Hilfe leisten zu können, sondern auch um sich selbst zu schützen“. Er dankte den Lintacher Wehrmännern und der Vorstandschaft für ihren Einsatz und gab so den Dank der Lintacher Führungskräfte zurück. Hubert Blödt berichtete in seinem kurzen Grußwort von knapp 1500 Einsätze im Lkr. Amberg-Sulzbach ein. Er erinnerte an die versch. Neuanschaffungen u. a. eines Schlauchwagens für den Katastrophenschutz. Er bedankte sich für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit mit der Ortswehr im Name der Führung der Kreisfeuerwehr. KBM Armin Daubenmerkl, zugleich auch federführender Kdt der FF Freudenberg, bedankte sich im Anschluss und sagte „auf die Zusammenarbeit der Wehren in der Gemeinde und vor allem mit Lintach könne man stolz sein“. Er erwähnte die 10minütige Hilfsfrist. Dass diese gesetzliche Frist eingehalten werden konnte, sei die jedoch auch der guten Zusammenarbeit aller Wehren zu verdanken. Besonders wurde an diesem Abend vom Vorstand Barbara Bock geehrt. Frau Bock hatte die Homepage aufgebaut, jahrelang gepflegt und aktuell gehalten. Seit fast 10 Jahren hielt Bock die Besucher im Internet über die FF Lintach auf dem Laufenden. Unzählige Stunden investierte die Sachkundige dabei in den Auftritt der Wehr im Netz. Zum Dank wurden ein handgeschnitzter Florian sowie 2 Funkrauchmelder übergeben, so wie es sich die Geehrte gewünscht hatte. In ihren Dankesworten äußerte sie den „Wunsch, dass auch die Wehr ihr beratend für die richtige Montage und den richtigen Platz zur Seite steht“. Diesem Wunsch bestätigten die Führungskräfte der Wehr natürlich gerne. Beim Schlusswort bedankte sich der Vorstand bei der Gemeinde, bei der Vorstandschaft, bei der Landkreisfeuerwehrführung und bei den Kameraden. Im kurzen Ausblick auf die Aktivitäten des Jahres 2017, erwähnte er besonders den attraktiven Vereinsausflug nach Krumlov und Passau im Juli 2017, zu dem man sich ab sofort beim Vorstand anmelden könne.
Nach dem abschließenden Pressefoto war die JHV 2017 nach knapp 90 Minuten zu Ende.

2017-01-14 fflintach jhv

KBI Hubert Blödt, 2. BGM Franz Weiß, 2. Vorstand Bernhard Müller, Barbara Bock, 1. Kdt. Benjamin Weiß, 1. Vorstand Tobias Göbl, KBM Armin Daubenmerkl, 2. Kdt FF Freudenberg und Atemschutzgerätewart Peter Messmann jun.