1985 wurde erstmals der Florianstag auf gemeindlicher Ebene begangen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der acht Ortsteilfeuerwehren Freudenbergs zeigt es auch nach über 30 Jahren gemeinsam ihren Schutzpatron des Hl. Florian zu gedenken und zu feiern.

Freudenberg (sche) So kamen die Floriansjünger auch in diesem Jahr in Freudenberg zusammen um nach einem Kirchenzug, angeführt von der Jugendblaskapelle Freudenberg in der Kirche St. Martin in Wutschdorf den Gottesdienst zu feiern. Pfarrer Norbert Götz, fand ableitende Worte vom  Sonntagsevangelium welches von der Liebe spricht. Dabei dürfe es nicht nur um schöne Worte handeln, es müssten auch Taten folgen. „ Dem Nächsten zur Wehr“, wie es sich die Feuerwehren mit ihrem Vorbild, des Hl. Florian auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Bürgermeister Alwin Märkl würdigte das Wirken der Wehren zum Wohle der Gemeinde. Sie sind für die Kommune unentbehrlich, für die Rettung und den Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Er dankte ihnen für die Bereitschaft,  rund um die Uhr Leben, Gesundheit, Hab und Gut der Mitmenschen zu schützen und Schaden abzuwenden. Um allen Gefahrensituationen gewachsen zu sein, benötigen die Frauen und Männer der Feuerwehren großes Fachwissen, aber auch eine den erweiterten Erfordernissen moderne technische Ausstattung. Für diese, versicherte Märkl, werde der Gemeinderat die benötigten finanziellen Mittel bei Bedarf  vorhalten.

Federführender Kommandant und Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl erinnerte an die Veränderungen in den Aufgaben und Anforderungen in den letzten Jahrzehnten. Alarmmeldungen lassen sich heutzutage zu einem hohen Prozentsatz in die Rubriken schwerer Verkehrsunfall, Gefahrgut oder Technische Hilfeleistung einordnen. „ Der Ursprung der Feuerwehr, nämlich eine von Bürgern organsierte Selbsthilfe zum Löschen von Bränden, gerät immer mehr in den Hintergrund“ oder   „Die Säge und die Schere sind wichtiger als der Schlauch“ kürzlich so  einem Artikel des Bayerischen Staatsanzeigers entnommen.

Integriert in die gemeindliche Veranstaltung ist seit jeher, Feuerwehrdienstleistende  für ihre überdurchschnittlichen  herausragenden Leistungen zu ehren.

Wolfgang Göbl aus der Freiwilligen Feuerwehr Lintach  war 6 Jahre Jugendwart, 6 Jahre 2. Kommandant und führte die Lintacher Wehr von 1997 bis 2016 als 1. Kommandant. Während dieser Zeit hatte er noch 3 Jahre die Aufgaben des federführenden Kommandanten übernommen.

Stefan Heldmann von der FF Hiltersdorf war von 1992 bis 2004 Jugendwart und anschließend bis 2016 stellvertretender Kommandant seiner Wehr.

Jürgen Wenzlik von der FF Lintach sorgte als Gerätewart von 2010 bis 2015 für die Einsatzbereitschaft der ihm anvertrauten Gerätschaften.

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