Lintacher Kombiklassen werden von der Feuerwehr besucht und geschult

In den neuen Lehrplänen an den Grundschulen wird die Brandschutzerziehung einen größeren Platz einnehmen als bisher. In Zukunft wird es analog zur Fahrradprüfung in den 4. Klassen auch eine Brandschutzerziehungsprüfung in den 3. Klassen der Grundschulen in Bayern geben.
Aus diesem Anlass besuchte der Brandschutzerzieher Tobias Göbl von der Lintacher Wehr alle 3 Kombiklassen 2. Kl./3. Kl. der Grundschule in Lintach. Wie schnell ein Feuer ausbrechen kann, ist spätestens seit dem Großbrand letzte Woche in Lintach Allen bewusst. Deshalb gilt es immer wieder, die Schüler aber auch die Lehrkräfte für diese Notsituationen zu schulen. Das richtige, ruhige und umsichtige Verhalten sowohl der Lehrkräfte als auch der Schüler, ist dabei jedoch ganz wichtig. Die Kinder sollen Wissen erhalten und praktische üben, welches Sie daraufhin in Gefahrensituationen anwenden können und anwenden können. Die Lehrkräfte Fr. May, Fr Schweimer sowie Fr. Fickentscher lehrten den Kindern im HSU-Unterricht schon wichtige Grundlagen. Die erworbenen theoretischen Kenntnisse, wurden daraufhin in einem Gemeinschaftstest abgefragt und zusammen bearbeitet. Der Test umfasste 21 Fragen. Natürlich durfte die Praxis nicht fehlen. Sie nahm auch breiten Raum ein. Es wurde u. a. folgendes geübt: Entzünden von Streichhölzern, Absetzung eines Notrufs, richtiges Verlassen des Klassenzimmers auf dem Rettungsweg, Verhalten im Brandfall u. v. m. Die Kinder erfuhren auch etwas über die Notwendigkeit von Rauchmelder. Die schnelle Funktionalität wurde den Kindern im Übungsrauchhaus eindrucksvoll dargestellt. Dabei wir dein Brand mittels Rauch simuliert. Der im Rauchhaus angebrachte Rauchmelder ertönte dabei umgehend mit seinem Warnton. Damit die Kinder auch selbst einen Notruf absetzen können, wurde dies an der Übungstelefon spielerisch geübt. Dass das wichtigste an einem Notruf, das Warten auf Rückfragen ist, wurde dabei mehreren Schülern bewusst.   
Die Kinder durften nach so viel Bank drücken, sich natürlich auch praktisch betätigen.
Das Auswerfen von C-Druckschläuchen sowie von Feuerwehrleinen kam bei den Kindern wieder einmal gut an. Für einige Kinder war auch die Besichtigung des Feuerwehrfahrzeugs ein Höhepunkt. Den Kindern machte der abwechslungsreiche Vormittag wieder viel Spaß. Nebenbei wurden auch viele nützliche Informationen vermittelt. Somit wind die Schulkinder und die Lehrkräfte auf Notfälle dieser Art gut vorbereitet.

Im Bild. Die Schüler der Klassen 2/3 a, b und c mit der organisierenden HSU-Lehrkraft Fr. May sowie dem Brandschutzerziehungsbeauftragten der Gde. Freudenberg Tobias Göbl von der FF Lintach