"Im Ransbacher Feuerwehrgerätehaus ist es zu eng"

Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Institution im Dorf - und es gehört zum guten Ton, in der Mitgliederliste zu stehen. Erst vor zwei Jahren konnten die Ransbacher ihr 120 jähriges Gründungsfest abhalten. Jetzt hatte Feuerwehrvorstand Vinzenz Praller und Kommandant Andreas Bruckmüller zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Von den Feuerwehrdienstleistenden wurden Andreas Bruckmüller und Christoph Finn für die nächsten sechs Jahre als Kommandanten wiedergewählt. Im Feuerwehrhaus ist es zu eng geworden! Mit Blick in die Zukunft gerichtet, wird man sich in den nächsten Jahren über ein größeres Feuerwehrhaus unterhalten müssen, denn die bisherigen Räumlichkeiten reichen bei weitem für die Dorffeuerwehr nicht mehr aus und sie sind in die Jahre gekommen. Ob es einen Feuerwehrgerätehausneubau, eine Erweiterung oder einen Gemeinschaftsbau mit dem Schützenverein als Dorfgemeinschaftshaus geben wird, darüber muss man sich im Dorf in den nächsten Monaten auch mit dem Markt Hohenburg unterhalten. Bereits im Frühjahr sollen einige, ähnlich strukturierte Gerätehäuser besucht werden, war bei der Jahreshauptversammlung zu hören.
In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorstand Vinzenz Praller auf Veranstaltungen des letzten Jahres ein. Besucht wurden neben dem Florianstag in Pittersberg auch das 50 jährige Jubiläumsfest der Kirche St. Konrad und des dazugehörigen Kindergartens in Mendorferbuch. Als einen herben Verlust bezeichnete er den Tod des Ehrenkommandanten Anton Bruckmüller und des Wehrkameraden Franz Sperl.
Schriftführer Alfred Steindl berichtete aus der Vereinschronik, Anton Bruckmüller jun. informierte über die Vereinsfinanzen.
Wie Kommandant Andreas Bruckmüller informierte, gibt es derzeit 37 Aktive in der Wehr. Geübt wurde im vergangenen Jahr auch mit neuen HLF der Feuerwehr Hohenburg. Die Ransbacher Feuerwehrleute waren im "Brandcontainer" zur Ausbildung in Adertshausen gewesen. Im Rahmen der Brandschutzwoche übte man das Szenario Brand in der Lauterachtal Grundschule. Großer Ausrücktermin war in Ransbach der Schulbusunfall im Oktober gewesen. Zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr Allersburg- Berghausen hat man ein Leistungsabzeichen abgelegt. Die Truppmannausbildung haben Alexander Donhauser, Christina Federl, Michael Federl und Maximilian Finn bestanden. Der Wissenstestprüfung unterzogen sich Christina Federl und Marco Sperl. Im November 2014 haben 23 Teilnehmer der Ransbacher Feuerwehr am Funklehrgang teilgenommen.
Das große Thema wird in diesem Jahr neben Leistungsabzeichen die Digitalfunkausbildung sein werden. Jürgen Hirsch besucht den Gruppenführerlehrgang, Markus Finn den Gerätewartlehrgang.
40 Jahre aktiv! Mit dem Feuerwehrehrenkreuz des Freistaates Bayern für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Alfred Steindl ausgezeichnet, für 25 Jahre Karl Lorenz.
Einstimmig beschlossen hat man eine Satzungsänderung. Aufgenommen wurde der Satz, dass Ehrenmitglieder von der Beitragspflicht befreit sind. Der Vorstand setzt sich künftig aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, Schriftführer, Kassier, Kommandant, seinem Stellvertreter, Beisitzer, Vertrauensleute, Gerätewart, Jugendwart, Ehrenkommandant und Ehrenvorsitzendem zusammen.
Für Bürgermeister Florian Junkes sei es gut zu wissen, draußen Dörfern, so wie in der Flächengemeinde Hohenburg, engagierte und ortskundige Feuerwehrleute zu wissen. Im Namen des Marktes Hohenburg bedankte er sich für die Bereitschaft, dieses Engagement zu übernehmen. Effizient sei für ihn aber als Bürgermeister auch, wenn wehrübergreifend geübt wird. "Denn nur so haben wir eine Chance, um Minderbesetzungen bei Alarmierungen im Griff zu haben". Ähnlich sah dies auch Kreisbrandinspektor Hubert Bloedt von der Landkreisfeuerwehr.

 Kommandantenwahl und Ehrungen standen bei der FFW Ransbach auf der Tagesordnung. Von links Vorstand Vinzenz Praller, Bürgermeister Florian Junkes, 2. Kommandant Christoph Finn, Karl Lorenz (25 Jahre aktiv), 1. Kommandant Andreas Bruckmüller, Kreisbrandmeister Alexander Graf, Alfred Steindl (40 Jahre aktiv), Kreisbrandmeister Helmut Braun und Kreisbrandinspektor Hubert Bloedt.


Das Feuerwehrgerätehaus in Ransbach, ehemals eine Backstube, ist zu eng und auch in die Jahre gekommen. Man braucht mehr Platz - ob nun ein Feuerwehrgerätehaus oder auch ein Bau  zusammen mit dem Schützenverein,, das müssen die Ransbacher jetzt noch klären.