Landkreisfeuerwehren bei Grenzlandmeisterschaften in Völklingen/Saarland

Am Samstag, den 13. September 2014 beteiligten sich 5 Feuerwehrgruppen aus dem Landkreis - 2 Mannschaften der Feuerwehr Ensdorf, sowie jeweils eine Gruppe aus Ursensollen, Zant und Hahnbach - an den 2. Grenzlandmeisterschaften in Völklingen im Saarland. Dort konnten das luxemburgische Leistungsabzeichen, sowie die Leistungsspangen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland erworben werden. Sozusagen als Dreingabe gab es für die Floriansjünger bei einer erfolgreichen Teilnahme auch noch das Grenzlandabzeichen.
Zum spannenden Wettkampf gegen Feuerwehren aus ganz Deutschland, waren auch Gruppen aus Österreich, Südtirol, Luxemburg und Polen angetreten.


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Bereits am Freitagmittag fuhren 4 der 5 Gruppen gemeinschaftlich von Ensdorf aus über Ursensollen mit einem Bus nach Ensdorf an der Saar, wo die 43 Feuerwehrler herzlichst von den dortigen Kameraden im Gerätehaus empfangen wurden. Ein reichhaltiges Abendessen war von den dortigen Feuerwehrdamen vorbereitet worden. Neben dem Essen, vielen Gesprächen, der Besichtigung der Fahrzeuge und manchem Fachsimpeln wurde auch den saarländischen Getränken einige Aufmerksamkeit gewidmet. Ab Mitternacht wurde zum Schlafen „geblasen“, denn es galt am folgenden Tag früh aufzustehen. Einige Teilnehmer waren in Pensionen und Gästehäusern untergebracht, andere fanden ihr Schlafquartier im Feuerwehrgerätehaus Ensdorf.

Am Samstagmorgen gab es um 6:30 Uhr Frühstück im Gerätehaus. Auch hier hatten die Kameradinnen und Kameraden der Ensdorfer Wehr wieder wahre Wunder bewirkt. Die Fahrzeughalle war zu einem „Bistro“ umgestaltet worden. An den fertig eingedeckten Tischen mussten die Teilnehmer aus Bayern nur noch Platz nehmen und frühstücken.
Gegen 7:30 Uhr waren alle umgezogen und hatten ihren Schutzanzug angelegt. Nach der Verabschiedung von den Ensdorfern Feuerwehrkameraden brachte der Bus die Gruppen zur Wettkampfstätte ins Stadion nach Völklingen.
Hier fanden sich 68 Gruppen aus 5 Ländern ein um die kräftezehrenden Leistungsprüfungen abzulegen.

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Die beiden Leistungspangen - Saarland und Rheinland-Pfalz - sowie das luxemburgische Leistungsabzeichen sind in ihrer Durchführung identisch, sodass die Feuerwehrler zwar dreimal antreten mussten, aber nicht jedes Mal etwas Neues zu einzuüben hatten.
Bei den Wettkämpfen, die wie der Oberpfalzcup auch nach den Richtlinien des CTIF durchgeführt wurden, war jeweils ein Löschaufbau trocken mit Wasserentnahme „offenes Gewässer“ mit der Vornahme von 2 C-Rohren vorzuführen. Anschließend musste jede Gruppe noch einen 400m-Staffellauf absolvieren, um, soweit Zeit und Fehlerpunkte passten, das Abzeichen zu bestehen.

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Die Einteilung der einzelnen Gruppen war so gut getimt, dass zwischen den Leistungsprüfungen doch immer 2 bis 3 Stunden Erholungszeit lag, was die Teilnehmer sehr begrüßten.

Alle fünf Gruppen aus dem Landkreis bestanden die drei Prüfungen und konnten beruhigt der Siegerehrung am Abend entgegensehen. Diese Abschlussveranstaltung dauerte dann doch fast eine Stunde und gegen 20:00 Uhr konnten die Wettbewerbsteilnehmer den Bus, bzw. die Hahnbacher ihre Privatwagen für die Heimreise besteigen.
Stolz begutachteten die Teilnehmer die neu erworbenen Abzeichen aus den drei Ländern und das gemeinsame Grenzlandabzeichen.
Gegen 2:00 Uhr war man wieder zurück in der Oberpfalz. Der Bus wurde geleert, die Schutzanzüge, Helme und Stiefel wieder in der Halle verstaut. Anschließend ging es müde aber glücklich nach Hause.

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Nach den positiven Eindrücken vom Wettbewerb werden mit Sicherheit im nächsten Jahr alle Gruppen auch am Oberpfalzcup teilnehmen, der im Mai zusammen mit der Abnahme des Bundesleistungsabzeichens in Amberg stattfindet.