Feuerwehrfachsymposium wieder einmal ein voller Erfolg

Amberg-Sulzbach. Pünktlich um 9 Uhr eröffnete Kreisbrandrat Fredi Weiß das Feuerwehrfachsymposium des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach im „DomCom“ in Ebermannsdorf. Bis auf den letzten Platz war die Halle gefüllt und die Feuerwehrkräfte sehnten sich schon den spannenden Themen. KBR Weiß bedankte sich eingangs bei den Organisatoren KBM Jürgen Ehrnsberger und KBM Roland Kolbeck, sowie bei der Feuerwehr Ebermannsdorf, welche das Catering für diesen Tag übernahm. Bürgermeister der Gemeinde Ebermannsdorf Josef Gilch sprach in seinem kurzen Grußwort davon, dass wenn sich Bürger in Not befinden verlassen sie sich auf die Feuerwehr, welche kommt und sie von der Situation befreien könne. „Es ist nicht selbstverständlich dass ihr euch Tag und Nacht zur Verfügung stellt, denn dies klappt nur weil ihr euch so sehr für die Feuerwehr engagiert“, mit diesem Satz beendete er seine Rede und wünschte allen interessante Vorträge und einen schönen Tag in der Gemeinde Ebermannsdorf.

Als erstes Thema stand die taktische Ventilation auf dem Programm. Dieses Thema wurde von Herrn Kreisbrandmeister Markus Gnan aus dem Landkreis Nürnberger Land vorgetragen. In einem Vortrag ging es um die verschiedensten Möglichkeiten eine verrauchte Wohnung am schnellsten und effektivsten wieder rauchfrei zu bekommen. Nach einer kurzen Pause und frischer Luft tanken stand Herr Dr.-Ing. Rico Tschirschwitz von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) auf der Bühne. Sein Thema zu dem er referierte ging über Druckgasbehälter unter Feuerbeaufschlagung. Dieses sehr interessante Thema konnte er in einer guten Stunde allen Teilnehmern nahe bringen. Anschließend ging es mit Kreisbrandmeister Kay Marienfeld aus dem Landkreis Nürnberger Land weiter. Einsatztaktik und Erkundung bei der Türöffnung. Da es immer häufiger vorkommt, dass die Feuerwehr Türen öffnen muss, sei es für den Rettungsdienst oder die Polizei, ist dies ein besonderer Punkt beim diesjährigen Symposium gewesen. Die Vorhergehensweise bei einer dringenden Türöffnungen und Tipps konnte Marienfeld gut beschreiben. Nach einer wohlverdienten Mittagspause konnte man Herrn Jörg Thöne von der Berufsfeuerwehr Hannover begrüßen. Thöne war mit dem Thema „Anleiterbereitschaft – Pflicht oder doch nur die Kür?“ nach Ebermannsdorf gekommen. In seinem Vortrag referierte er über die Vor- und Nachteile einer Anleiterbereitschaft. Er sprach von drei Arten einer Anleiterbereitschaft die er expliziert vorstellte. Zum Abschluss stand der Kreisbrandrat aus dem Landkreis Rosenheim auf der Bühne, welcher über das Zugunglück von Bad Aibling sprach. Er war einer von den ersten Einsatzkräften am Unglücksort und konnte diesen Einsatz aus seiner Sicht daher gut schildern. Gegen 15:30 konnte sich Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger bei allen Referenten nochmals herzlichst bedanken und wünschte allen Teilnehmern einen guten Nachhauseweg und beendet das Feuerwehrfachsymposium 2017. (afs)

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