Einsatzkräfte werden in der Handhabung des Digitalfunks geschult

Haselmühl. Am vergangenen Wochenende fand ein weiterer Funklehrgang im Feuerwehrgerätehaus in Haselmühl statt. Dazu konnte das Funkausbilderteam unter der Leitung von Fach KBM Roland Kolbeck aus Ebermannsdorf zahlreiche Teilnehmer von den Feuerwehren Haselmühl, Kümmersbruck, Theuern, Wolfsbach, Ensdorf, Schmidmühlen, Utzenhofen, Weigendorf, Bühl, Diebis und Thanheim begrüßen.

KBI Hubert Blödt ließ es sich zu Beginn des Kurses auch nicht nehmen um die Lehrgangsbesucher zu begrüßen. Nach einer umfangreichen theoretischen Unterweisung und einer darauffolgenden praktischen Übung mussten alle Ihr Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen. Danach schloss sich noch eine gemeinsame Funkübung an. Am Ende des Lehrgangs konnte KBR Fredi Weiß an alle das ersehnte Lehrgangszeugnis für den bestandenen Kurs aushändigen. Er dankte allen Teilnehmern für die geopferte Freizeit für die Feuerwehr.
Im Nachgang an den Funklehrgang konnte Weiß zusammen mit den anwesenden Kreisbrandinspektoren KBI Hubert Blödt und KBI Peter Deiml zwei Urgesteine der Funkausbildung in den wohlverdienten Feuerwehrruhestand verabschieden.

KBR Fredi Weiß gab einen kurzen Rückblick auf die Funkausbildung im Landkreis Amberg-Sulzbach. So fand der erste Funklehrgang im Landkreis im Jahr 1985 auf Initiative vom damaligen Kreisbrandrat Karl Raab statt. Er beauftragte den KBI Gerhard Häusler als Funkbeauftragten im Landkreis eine Ausbildung vorzubereiten und durchzuführen.

Der erste Funklehrgang konnte dann am 07. Dezember 1985 im Café Heldrich in Edelsfeld abgehalten werden. Die Ausbildung wurde damals von KBI Gerhard Häusler, Werner Reichenauer vom Landratsamt und Funkausbilder Xaver Schötz durchgeführt.
Im September 1990 schied Xaver Schötz aus beruflichen Gründen aus dem Ausbilderteam aus. Dessen Nachfolger als Funkausbilder wurden KBM Hans Ludwig aus Neukirchen und Funkausbilder Josef Horst von der Feuerwehr Hahnbach. Die beiden konnten in den zurückliegenden knapp 30 Jahren in 120 Funklehrgängen ca. 3900 Teilnehmer zum Feuerwehrsprechfunker ausbilden.
Nach dem altersbedingten Ausscheiden von KBI Gerhard Häusler im Jahr 2006 übernahm KBM Hans Ludwig bis Juli 2011 die Leitung der Funklehrausbildung im Landkreis Amberg-Sulzbach. Josef Horst war neben seiner Tätigkeit als Funkausbilder von März 1996 bis September 2008 noch Leiter für die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Amberg-Sulzbach.
Sowohl KBM Hans Ludwig als auch Funkausbilder Josef Horst wurden für Ihre Arbeit in den zurückliegenden Jahren mit dem Feuerwehrehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach in Silber ausgezeichnet.
Die Anwesenden Führungskräfte und Funkausbilder bedankten sich mit einem kleinen Präsent und einer Urkunde für die geleistete Arbeit als Funkausbilder für den Landkreis Amberg-Sulzbach und wünschten den beiden viel Glück für die Zukunft und vor allem Gesundheit. (afs)

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Die Ausscheidenden Funkausbilder des Landkreises. KBI Hubert Blödt, KBM Roland Kolbeck, Josef Horst, KBR Fredi Weiß, KBM a.D. Hans Ludwig und KBI Peter Deiml (v.l.)

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Den Teilnehmern gratulierten zur bestanden Prüfung Lehrgangsleiter KBM Roland Kolbeck, KBR Fredi Weiß (v.r.)