Sie gehen rein, wenn andere raus gehen

18 neue Atemschutzgeräteträger gibt es nun im Landkreis Amberg-Sulzbach. "Von den gut 600 Geräteträgern gehört ihr jetzt dazu!", so Lehrgangsleiter KBM Rudolf Kummert.

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Lotsendienst vom Himmel aus

Einmal im Jahr muss jeder Flugbeobachter an einer Übung teilnehmen. Am Samstag, 23. März fanden sich 16 Beobachter an Flugplatz in Schmidgaden ein.2019-03 Flugbeobachteruebung-4

Flugbereitschaftsleiter Dieter Naber begrüßte eingangs alle Beobachter, die UG-ÖEL aus unserem Landkreis und Horst Nunhofer von der Regierung der Oberpfalz. Wer diese Aufgabe beherrschen will, muss im Training bleiben. Nach dem Winter haben die Luftbeobachter ihre wichtige Tätigkeit wieder aufgenommen und die Saison mit einer Großübung auf dem Landeplatz Schmidgaden begonnen.

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Stabsrahmenübung der UG-ÖEL

Amberg-Sulzbach. Einige Führungskräfte der Kreisbrandinspektion des Landkreises Amberg-Sulzbach führten zusammen mit der Unterstützungsgruppe Örtlichen Einsatzleitung (UG-ÖEL) eine Stabsrahmenübung im Hahnbacher Feuerwehrgerätehaus durch.

Leiter der UG-ÖEL Kreisbrandmeister (KBM) Michael Iberer durfte die Unterstützungsgruppe, die Kreisbrandinspektoren (KBI) Hubert Blödt, Chrsitof Strobl und Martin Schmidt, sowie die Kreisbrandmeistern (KBM) Armin Daubenmerkl, Sven Schmidt, Michael Schmidt, Chrisitan Meyer und Dominik Ernst zu Beginn der Übung willkommen heißen. Kreisbrandrat (KBR) Fredi Weiß besuchte ebenfalls diese Übung und bedankte sich bereits schon während der Übung für das Kommen und das Engagement aller Anwesenden. Bevor man mit der Übung begann wurde das Einsatzszenario vorgestellt und der Örtliche Einsatzleiter (ÖEL) wurde ausgewählt. KBI Christof Strobl nahm sich dieses Amt an, anschließend wurde die Unterstützungsgruppe aufgeteilt. Ein Teil arbeitete mit dem ÖEL und den restlichen Kreisbrandinspektoren und –meistern das Szenario so real wie möglich ab, der andere Teil spielten die Einheitsführer von Polizei, BRK, Feuerwehr und THW.

Angenommen wurde eine Explosion an einem Riesenrad bei der Sulzbacher Frühjahrsdult, mehrere Personen verletzt. Die beiden Übungsleiter KBM Michael Iberer und Thorsten Jobst (Schichtführer in der ILS Amberg) starteten püntklich die Übung. Als erstes wurde der Stab eingerichtet, das bedeutet, dass die restlich anwesenden Führungskräfte in verschiedene Stabsfunktionen eingeteilt wurden. Ein Stab gliedert sich in folgende S-Funktionen: S1 – Personal, S2 – Lageführung, S3 – Einsatz, S4 – Versorgung, S5 – Öffentlichkeitsarbeit, S6 – Information und Kommunikation, S7 - Psychosoziale Notfallversorgung. Der Einsatz wurde ziemlich real durchgeführt, es wurde auch ein Funkverkehr hergestellt, somit konnten die verschiedenen Einheitsführer ihre Einsatzlage zum Örtlichen Einsatzleiter bringen. Selbstverständlich dürfen Lagebesprechungen bei einem solchen Großschadensereignis nicht fehlen. Dort wurde jeweils besprochen, wie weit die Einheiten mit ihren Arbeiten sind und ob es noch offene Punkte zu erledigen gibt. Nach guten zweieinhalb Stunden wurde die Übung vom Leiter der Unterstützungsgruppe KBM Michael Iberer beendet und man kam zu einem Abschlussgespräch im Lehrsaal zusammen. Allgemein hörte man von den Teilnehmern, solche Übungen öfters abzuhalten, denn so kann man es vertiefen und man lernt sich gegenseitig kennen. KBI Hubert Blödt merkte an, „Übungen in einem solchen Rahmen seien sehr wichtig, denn auch so vertieft man sein Wissen“. KBM Michael Iberer bedankte sich zum Abschluss bei allen Anwesenden für die Teilnahme an der Übung.
 
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Fachbereich Gefahrgut gut ausgerüstet

Landkreis beschafft Messgeräte

Nicht nur bei Unfällen und Schadenslagen mit gefährlichen Stoffen und Gütern können Gase frei gesetzt werden, die nicht nur den Einsatzkräften sondern auch der Bevölkerung gefährlich werden können.
Schon bei Zimmer- und Wohnungsbränden und natürlich bei Grossbränden in Industrie und Landwirtschaft beinhaltet Brandrauch neben Russ auch zahlreiche hochgiftige Stoffe wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Chlorwasserstoff, Schwefeloxide und viele mehr.
Um diese im Ernstfall zu bestimmen, ihr Konzentration und ihre Ausbreitung zu erkennen
konnte vom Landkreis AS für den Fachbereich Gefahrgut zwei Prüfröhrchen Schnelltest sowie ein großer Prüfröhrchen Satz angeschafft werden.
Beide Schnelltests bleiben beim Fachbereich Gefahrgut für erste Messungen.
Der große  Meßsatz mit Prüfröhrchen für verschiedenster gängige Gase wird bei der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) des Landkreises stationiert und auf dem Einsatzleitwagen mitgeführt. Bei entsprechenden Alarm-Schlagworten wird die Unterstützungsgruppe immer mit alarmiert und kann bei der Stofferkennung erste Schritte einleiten.
Zur Übergabe und Einweisung durch die Fa. Birnthaler / Parsberg fanden sich KBR Fredi Weiß, der FB Gefahrgut unter Leitung von KBM Alex Graf sowie die UGÖEL unter der Leitung von KBM Michael Iberer  im Gerätehaus in Hahnbach ein.
Nach einer ausführlichen Ein- und Unterweisung konnten die Gerätschaften ihrer Bestimmung übergeben werde.
KBM Alex Graf dankte allen Anwesenden, besonders KBR Fredi Weiß, stellvertretend für den Lkr. AS, für die Unterstützung und der reibungslosen Anschaffung der Messgeräte die den FB Gefahrgut und die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach  erheblich aufwerten.

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KBM Alex Graf  (FB Gefahrgut) und KBM Michael Iberer (UGÖEL)
konnten die Messgeräte mit Stolz entgegen nehmen

Im starren Anzug ist alles viel schwerer

Mit Gefahrgutunfällen hat die Feuerwehr eher selten zu tun. Und trotzdem oder gerade deshalb ist es besonders wichtig, zu wissen, was dann zu tun ist. Zumal die spezielle Schutzausrüstung die Arbeit erschwert.
Amberg-Sulzbach. Im großen Spektrum des Feuerwehrdienstes gehören neben Bränden und Unfällen Gefahrguteinsätze zu den selteneren, aber auch zu den anspruchsvollsten Szenarien: Sie verlangen von den Wehrleuten besondere körperliche Fitness, Fachwissen zur Stofferkennung sowie enorme Geschicklichkeit. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bot die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach den Wehren mit ausgebildeten Trägern von Chemikalienschutzanzügen (CSA) einen Wiederholungslehrgang zur Auffrischung ihres Wissens an.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister (KBM) Alexander Graf trafen sich dazu 15 CSA-Träger von den Feuerwehren Sigl, Pittersberg, Weigendorf, Ebermannsdorf, Schmidmühlen, Königstein, Ursensollen, Ensdorf und Hahnbach im Schulungssaal der Feuerwehr Vilseck. Acht Ausbilder, davon drei der Feuerwehr Amberg, die mit dem neuen Abrollbehälter Gefahrgut das erste Mal bei dieser Übung dabei waren, schulten die Aktiven.

Anstrengende Arbeiten

Im Vordergrund standen Grundsätzliches, das richtige Anlegen und Tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim Arbeiten. Die Aktiven wurden dazu an Geräten und in den Arbeitsabläufen im Gefahrguteinsatz geschult.
Mit Unterricht über die Eigenschaften brennbarer Flüssigkeiten begann das Programm. Am Abrollbehälter Gefahrgut der Feuerwehr Amberg bekamen die Lehrgangsteilnehmer eine Ein- und Unterweisung an Gerätschaften, die im Ernstfall zum Einsatz kommen können. Gefahrstoffumfüllpumpen und Edelstahl-Behältnisse wurden aufgebaut.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es in den Übungsparcours, der im und um das Gerätehaus Vilseck aufgebaut war. Dort mussten verschiedene Stationen unter schwerem CSA bewältigt werden. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es, die Membranpumpe des Abrollbehälters Gefahrgut in Betrieb zu nehmen. Da die Sicht im Vollschutzanzug eingeschränkt ist, ist das gar nicht so einfach. Und das Pumpen ist eine kräftezehrende Angelegenheit.

Treppensteigen im Turm

Station drei war der Erkundung gewidmet: Ganz oben im Schlauchturm mussten verschiedene Gefahrgutkennzeichnungen gefunden und gedeutet werden. Das Treppensteigen im Turm erleichterte diese Aufgabe nicht.
An Station vier mussten an einer Übungsleitung mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Schieber und die dazugehörige Dichtung ausgetauscht werden. Weil den Aktiven in den starren Schutzhandschuhen das Feingefühl fehlt, fiel es ihnen nicht leicht, Schrauben und Schlüssel anzusetzen. Zum Schluss wurde auch das richtige und sichere Auskleiden geübt.
Zur Abschlussbesprechung fanden sich alle noch im Lehrsaal ein. Der Lehrgangsleiter, KBM Gefahrgut Alexander Graf, und Fach-KBM Atemschutz Rudi Kummert zeigten sich zufrieden mit den Leistungen.

Der CSA-Lehrgang:

Kreisbrandmeister Alexander Graf, der zuständige ist für den Bereich Gefahrgut, betonte, es sei wichtig, dass auf Landkreisebene alle denselben Wissens- und Ausbildungsstand haben. Besonders im Bereich Gefahrgut müssten alle Handgriffe nahezu blind sitzen. Mit der aktuellen Schulung sei man dem Ziel, im Landkreis Amberg-Sulzbach flächendecken Spezialkräfte auszubilden, wieder einen Schritt näher gekommen.
 
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