Fachbereich Gefahrgut gut ausgerüstet

Landkreis beschafft Messgeräte

Nicht nur bei Unfällen und Schadenslagen mit gefährlichen Stoffen und Gütern können Gase frei gesetzt werden, die nicht nur den Einsatzkräften sondern auch der Bevölkerung gefährlich werden können.
Schon bei Zimmer- und Wohnungsbränden und natürlich bei Grossbränden in Industrie und Landwirtschaft beinhaltet Brandrauch neben Russ auch zahlreiche hochgiftige Stoffe wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Chlorwasserstoff, Schwefeloxide und viele mehr.
Um diese im Ernstfall zu bestimmen, ihr Konzentration und ihre Ausbreitung zu erkennen
konnte vom Landkreis AS für den Fachbereich Gefahrgut zwei Prüfröhrchen Schnelltest sowie ein großer Prüfröhrchen Satz angeschafft werden.
Beide Schnelltests bleiben beim Fachbereich Gefahrgut für erste Messungen.
Der große  Meßsatz mit Prüfröhrchen für verschiedenster gängige Gase wird bei der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) des Landkreises stationiert und auf dem Einsatzleitwagen mitgeführt. Bei entsprechenden Alarm-Schlagworten wird die Unterstützungsgruppe immer mit alarmiert und kann bei der Stofferkennung erste Schritte einleiten.
Zur Übergabe und Einweisung durch die Fa. Birnthaler / Parsberg fanden sich KBR Fredi Weiß, der FB Gefahrgut unter Leitung von KBM Alex Graf sowie die UGÖEL unter der Leitung von KBM Michael Iberer  im Gerätehaus in Hahnbach ein.
Nach einer ausführlichen Ein- und Unterweisung konnten die Gerätschaften ihrer Bestimmung übergeben werde.
KBM Alex Graf dankte allen Anwesenden, besonders KBR Fredi Weiß, stellvertretend für den Lkr. AS, für die Unterstützung und der reibungslosen Anschaffung der Messgeräte die den FB Gefahrgut und die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach  erheblich aufwerten.

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KBM Alex Graf  (FB Gefahrgut) und KBM Michael Iberer (UGÖEL)
konnten die Messgeräte mit Stolz entgegen nehmen

Im starren Anzug ist alles viel schwerer

Mit Gefahrgutunfällen hat die Feuerwehr eher selten zu tun. Und trotzdem oder gerade deshalb ist es besonders wichtig, zu wissen, was dann zu tun ist. Zumal die spezielle Schutzausrüstung die Arbeit erschwert.
Amberg-Sulzbach. Im großen Spektrum des Feuerwehrdienstes gehören neben Bränden und Unfällen Gefahrguteinsätze zu den selteneren, aber auch zu den anspruchsvollsten Szenarien: Sie verlangen von den Wehrleuten besondere körperliche Fitness, Fachwissen zur Stofferkennung sowie enorme Geschicklichkeit. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bot die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach den Wehren mit ausgebildeten Trägern von Chemikalienschutzanzügen (CSA) einen Wiederholungslehrgang zur Auffrischung ihres Wissens an.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister (KBM) Alexander Graf trafen sich dazu 15 CSA-Träger von den Feuerwehren Sigl, Pittersberg, Weigendorf, Ebermannsdorf, Schmidmühlen, Königstein, Ursensollen, Ensdorf und Hahnbach im Schulungssaal der Feuerwehr Vilseck. Acht Ausbilder, davon drei der Feuerwehr Amberg, die mit dem neuen Abrollbehälter Gefahrgut das erste Mal bei dieser Übung dabei waren, schulten die Aktiven.

Anstrengende Arbeiten

Im Vordergrund standen Grundsätzliches, das richtige Anlegen und Tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim Arbeiten. Die Aktiven wurden dazu an Geräten und in den Arbeitsabläufen im Gefahrguteinsatz geschult.
Mit Unterricht über die Eigenschaften brennbarer Flüssigkeiten begann das Programm. Am Abrollbehälter Gefahrgut der Feuerwehr Amberg bekamen die Lehrgangsteilnehmer eine Ein- und Unterweisung an Gerätschaften, die im Ernstfall zum Einsatz kommen können. Gefahrstoffumfüllpumpen und Edelstahl-Behältnisse wurden aufgebaut.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es in den Übungsparcours, der im und um das Gerätehaus Vilseck aufgebaut war. Dort mussten verschiedene Stationen unter schwerem CSA bewältigt werden. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es, die Membranpumpe des Abrollbehälters Gefahrgut in Betrieb zu nehmen. Da die Sicht im Vollschutzanzug eingeschränkt ist, ist das gar nicht so einfach. Und das Pumpen ist eine kräftezehrende Angelegenheit.

Treppensteigen im Turm

Station drei war der Erkundung gewidmet: Ganz oben im Schlauchturm mussten verschiedene Gefahrgutkennzeichnungen gefunden und gedeutet werden. Das Treppensteigen im Turm erleichterte diese Aufgabe nicht.
An Station vier mussten an einer Übungsleitung mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Schieber und die dazugehörige Dichtung ausgetauscht werden. Weil den Aktiven in den starren Schutzhandschuhen das Feingefühl fehlt, fiel es ihnen nicht leicht, Schrauben und Schlüssel anzusetzen. Zum Schluss wurde auch das richtige und sichere Auskleiden geübt.
Zur Abschlussbesprechung fanden sich alle noch im Lehrsaal ein. Der Lehrgangsleiter, KBM Gefahrgut Alexander Graf, und Fach-KBM Atemschutz Rudi Kummert zeigten sich zufrieden mit den Leistungen.

Der CSA-Lehrgang:

Kreisbrandmeister Alexander Graf, der zuständige ist für den Bereich Gefahrgut, betonte, es sei wichtig, dass auf Landkreisebene alle denselben Wissens- und Ausbildungsstand haben. Besonders im Bereich Gefahrgut müssten alle Handgriffe nahezu blind sitzen. Mit der aktuellen Schulung sei man dem Ziel, im Landkreis Amberg-Sulzbach flächendecken Spezialkräfte auszubilden, wieder einen Schritt näher gekommen.
 
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In Auerbach Gefahrgut kein Fremdwort

Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene

Amberg-Sulzbach /Auerbach
Zum ersten Wiederholungslehrgang für CSA Träger 2018  lud der Fachbereiche Gefahrgut  die Aktiven der FF Auerbach ein.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Alex Graf fanden sich 14 Feuerwehrmänner im Gerätehaus Auerbach ein.
6 Ausbilder schulten die Aktiven im Bereich Gefahrgut. Die Landkreisführung zeigt sich beeindruckt

Die Feuerwehr der Stadt Auerbach gehört zu den vier Standorten im Lkr. Amberg Sulzbach die schwere CSA (Chemikalienschutzanzüge) vorhalten.
Daher ist die Aus- und Fortbildung in Auerbach kein Neuland.
Gefahrguteinsätze verlangen von den Wehrmännern enorme Vorkenntnisse zur Stofferkennung, sowie körperliche Ausdauer und Geschicklichkeit .Um im Ernstfall für diesen Einsatz gerüstet zu sein, bietet die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach den Wehren mit Zusatzausrüstung Gefahrgut, bzw. CSA, Grundlehrgänge für Chemikalienschutzanzüge an.
Dabei stehen die Grundtätigkeit, das tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim arbeiten, im Vordergrund.
Mit dem Wiederholungslehrgang der Im Gerätehaus Auerbach statt fand knüpfte man an die Auerbacher Ausbildung an. Die Aktiven wurden dazu an verschiedenen Gerätschaften, sowie den Arbeitsabläufen bei der Erkundung, der Stofferkennung und dem Messen von Gefahrstoffen geschult
14 CSA-Träger  der Feuerwehren Auerbach fanden sich am Samstag Morgen im Schulungssaal  ein.
KBM Alex Graf (Ursensollen) und Ausbilder Markus Held (Auerbach) , eröffneten um 09:00 Uhr den Lehrgang.
Die Ausbilder des Landkreises verwiesen auf die Notwendigkeit dieser Ausbildung. aber auch die zusätzliche Anstrengung der Feuerwehrangehörigen. Es sei eine enorme körperliche Belastung ,eingeengt und von der Außenwelt abgeschnitten in einem schweren Schutzanzug zu arbeiten und zu helfen. Umso erfreuter seien sie, das trotzdem Aktive bereit seien sich dieser Strapaze zu unterziehen. Nach organisatorischen Hinweisen  stieg man in den Lehrstoff ein.
Durch Markus Held wurden die Teilnehmer bei einen theoretischen Unterricht zum Thema Messen / Erkunden und Abdichten geschult.
Nach einer Mittagspause verlegte man in die Fahrzeughalle und dem Übungsplatz der Auerbacher Wehr..
Ein Übungsparkur war aufgebaut in dem es galt verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es verschiedene flüssige Stoffe mit Hilfe von Teststreifen zu bestimmen bzw den PH Wert  fest zu legen.
Durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug und das nehmen der Probe aus kleinen Öffnungen eine nicht einfache Aufgabe. Station zwei war dem feststellen und Messen von verschiedenen Gasen gewidmet. Mit Hilfe des sogenannten Explotrainers, eines Übungsmessgerätes des Landkreises, können dabei verschiedene Gase  simuliert werden und nach ihren Eigenschaften richtig gemessen werden. Auf Station drei musste an einem „verunglückten“ LKW eine Ersterkundung durchgeführt werden. Warntafel, Gefahrensymbole sowie Art des Schadens und der auslaufenden Menge mussten erkannt und per funk an die Übungsleitung durchgegeben werden. Danach galt es eine verletzte, kontaminierte Person aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Station fünf beinhaltete das Abdichten der Leckage mittels einer spezial Dichtmasse, ein klebriche und kniffelige Arbeit. An Station 6 , und somit letzten Station wurden die CSA Träger am eingerichteten Dekonplatz gereinigt und entkleidet.
Gegen 15:00 Uhr gaben die Ausbilder das Übungsende bekannt. Zur Abschlussbesprechung fanden sich Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer im Schulungsraum ein . Lehrgangsleiter KBM Alex Graf
zeigte sich zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei ohne Probleme abgelaufen, so Graf. Es sei wichtig dass auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben, besonders im Bereich Gefahrgut müssen alle Hangriffe nahezu blind sitzen. Mit dieser Ausbildung sei man dem Ziel, im Lkr Amberg – Sulzbach Flächendecken Spezialkräfte auszubilden einen Schritt näher gekommen. Großer dank galt Kommandant Sven Zocher  sowie Ausbilder Markus Held sowie  der gesammten FF Auerbach für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und der Bereitschaft zur Weiterbildung,
Kommandant und Lehrgangsleiter überreichten die Teilnahmebestätigungen an die Teilnehmer.
Mit den Worten „Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“ schloss KBM Alex Graf am Samstagnachmittag den 1.Wiederholungslehrgang 2018 für CSA Träger des Lkr. Amberg – Sulzbach.

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„Mit Erfolg konnten 14 Aktive Feuerwehrangehörige den Wiederholungslehrgang - CSA abschließen“

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Feuerwehr schult Spezialkräfte

7. Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzug auf Landkreisebene

Amberg-Sulzbach. Zum siebten male lud der Fachbereiche Gefahrgut  zu einem Wiederholungslehrgang für Chemikalienschutzanzüge ein.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Alexander Graf  fanden sich  10 Feuerwehrfrauen- und Männer im Gerätehaus Vilseck ein.
8 Ausbilder schulten die Aktiven im Bereich Gefahrgut.
Kreisbrandinspektor Christoph Strobl zeigte sich stolz und zufrieden.
Im großen Spektrum des Feuerwehrdienstes gehören neben den Brand- und Unfallszenarien, Gefahrguteinsätze zu den „Gott sei Dank“ eher selteneren, aber wohl zu den anspruchvollsten Einsätzen.
Verlangen sie doch von den Wehrmännern  körperliche Fitnes ,Vorkenntnisse und Fachwissen zur Stofferkennung, sowie enorme Geschicklichkeit ab .Um im Ernstfall für diesen Einsatz gerüstet zu sein, bot die Kreisbrandinspektion Amberg - Sulzbach den Wehren mit ausgebildeten Trägern von Chemikalienschutzanzügen, kurz CSA,  wieder einen Wiederholungslehrgang zur Auffrischung ihres Wissens an.
Dabei standen die Grundtätigkeit, das richtige anlegen und  tragen des schweren Chemikalienschutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim arbeiten, im Vordergrund.
Die Aktiven wurden dazu an Gerätschaften, sowie den Arbeitsabläufen im Gefahrguteinsatz geschult.
10 CSA-Träger, darunter eine Frau, aus den Feuerwehren Haselmühl, Freudenberg Ensdorf, Trasslberg , Sigl, Weigendorf und Königstein fanden sich am Samstag Morgen im Schulungssaal der FF Vilseck ein.
Fachbereichsleiter KBM Alex Graf (Ursensollen) und KBI Christoph Strobl (Vilseck) eröffneten um 08:30 Uhr den Lehrgang.
KBR Strobl unterstrich, die Notwendigkeit dieser Ausbildung, aber auch die zusätzliche Belastung der Feuerwehrangehörigen.
Nach organisatorischen Hinweisen durch  KBM Graf stieg man in den Lehrstoff ein.  Ein Unterricht über die Eigenschaften „Brennbarer Flüssigkeiten“ startete den Lehrgang.
Am Gerätewagen Gefahrgut der FF Amberg bekamen die Lehrgangsteilnehmer eine Ein- und Unterweisung an Gerätschaften die im Ernstfall zum Einsatz kommen können. Eine Gefahrstoffumfüllpumpen wurden aufgebaut und Edelstahl Behältnisse errichtet.
Nach einer kurzen Mittagspause begab man sich
zum Übungspakur der im und um das Gerätehaus Vilseck aufgebaut war. Dort galt es verschiedene Stationen unter schwerem CSA zu bewältigen. Station eins war dem richtigem Anlegen der Schutzkleidung gewidmet. Bei Station zwei galt es die Membranpumpe des Gerätewagen Gefahrgut in Betrieb zu nehmen. Durch die eingeschränkte Sicht im Vollschutzanzug  eine nicht einfache Aufgabe, das Pumpen eine Kräfte zehrende Angelegenheit.
Station drei war der Erkundung gewidmet, ganz oben im Schlauchturm mussten verschiedene Gefahrgutkennzeichnungen gefunden und gedeutet werden. Das Treppensteigen im Turm erleichterte die Aufgabe nicht. An Station vier musste an einer Übungsleitung mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Schieber und die dazugehörige Dichtung ausgetauscht werden. Durch das fehlende  Gefühl , bedingt durch starre Schutzhandschuhe, viel es nicht leicht  Schrauben und Schraubenschlüssel anzusetzen. An der letzten Station wurde das richtige und sichere Auskleiden beübt.
Gegen 15:00 Uhr gaben die Ausbilder das Lehrgangsende bekannt. Zur Abschlussbesprechung fanden sich Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer im Lehrsaal ein. Lehrgangsleiter KBM -Gefahrgut Alexander Graf und KBI Christoph Strobl  in Vertretung von KBR Fredi Weiß,
zeigte sich zufrieden mit der abgelegten Leistung. Der Lehrgang sei ohne Probleme abgelaufen, so Graf. Es sei wichtig dass auf Landkreisebene alle den selben Wissens- und Ausbildungsstand haben, besonders im Bereich Gefahrgut müssen alle Handgriffe nahezu blind sitzen. Mit dieser Ausbildung sei man dem Ziel, im Lkr Amberg – Sulzbach Flächendecken Spezialkräfte auszubilden einen Schritt näher gekommen. Großer dank galt der FF Vilseck für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und der logistischen Unterstützung, der FF Amberg für die Ausbildung am Gerätewagen Gefahrgut und dem Fachbereich Atemschutz für die Unterstützung. KBI Strobl dankte den Fachbereichen Gefahrgut und Atemschutz sowie den Lehrgangsteilnehmern und den Ausbilder für ihren Einsatz und überreichte die Teilnahmebestätigungen an die Teilnehmer.

Mit den Worten

„Allzeit unfallfreie Einsätze und gute Heimkehr“

schloss KBM Graf am Samstagnachmittag den siebten Wiederholungslehrgang für CSA Träger des Lkr. Amberg – Sulzbach.

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„Mit Erfolg konnten 10 Aktive Feuerwehrangehörige den Wiederholungslehrgang - CSA abschließen“

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„Schweißtreibend gestaltete sich wegen der „Explosionsgefahr“ das Umpumpen per Hand“

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FF Neukirchen  für ABC-Einsatz geschult

Im Rahmen der Jahresausbildung lud die FF Neukirchen unter Leitung des ersten Kommandanten Manfred Lösch  ihre Aktiven zu einer Tagesschulung ins Gerätehaus.
Neben der Modulausbildung,
zugeschnitten für die jeweilige Größe und Einsatzstärke einer Feuerwehr, bietet der Fachbereich Gefahrgut des Landkreises Amberg – Sulzbach auch eine Tagesschulung an.
KBM Alex Graf konnte als Leiter des Fachbereiches am Samstag Vormittag die Veranstaltung eröffnen.
Auf dem Lehrplan standen zunächst Einweisung und Auffrischung zum Thema „Gefährliche Stoffe und Güter“ anschließend Grundkenntnisse zum Thema Dekontamination.
Die Beschaffenheit und das Verhalten eines Chemikalienschutzanzuges wurde ebenfalls erläutert.
Die Ausbilder Alex Graf, Markus Held  und und Hans Sperber verwiesen dabei auf die Notwendigkeit einer ruhigen und besonnenen Arbeit.
Bei einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen sei überlegtes und organisiertes vorgehen der Schlüssel zum Erfolg.
Nach einem Mittagessen wurde ein gedachter Schadensfall mit austretender ätzender Flüssigkeit angenommen. Aus einem undichten Gefäß trat diese aus, so das Übungsszenarium, eine kontaminierte Person galt es zu retten.
Hauptaugenmerk für die örtlich zuständige Wehr, in diesem Fall Neukirchen, liegt zunächst im Absichern und Absperren der Einsatzstelle und des Gefahrenbereiches mit Flatterband und Hinweisschildern.
Für den Brandschutz sollen Löschmittel in dreifacher Form, Wasser, Pulver, Schaum in Bereitstellung stehen.
Um den anrückenden Spezialkräften wie den ABC-Zug der FF Sulzbach entgegen zu arbeiten solle danach ein so genannter „Dekontaminations-Platz“ eingerichtet werden.
Zu gute kommt der FF Neukirchen dabei die vorgehaltene Ausrüstung wie leichter Chemikalienschutzanzug und Dekon – Geräte.
Nach dem Aufbau des Dekonplatzes wurden aktive mit einem CSA-Schwer ausgerüstet und zur Einsatzstelle geschickt um das undichten  Gebinde abzudichten ,sechs Wehrmänner der FF Neukirchen sind dazu ausgebildete CSA Träger.
Nach schweißtreibender Arbeit unter dem schweren Schutzanzug und erfolgreicher rettung der Person und Reinigung sowie Entkleidung der Einsatzkräfte konnte man zur Schlussbesprechung kommen.
KBM Sperber bescheinigte der Mannschaft ein gutes und sauberes arbeiten und verwies auf die Notwendigkeit spezielle Gerätschaften vorzuhalten.
Gerade im Strassenverkehr würde der nächste Gefahrguteinsatz nur eine Frage der Zeit sein.
1.Kommandant Manfred Lösch dankte den Ausbildern des FB Gefahrgut sowie seinen Aktiven für ihr engagiertes Mitwirken .
„Eine informative und lehrreiche Veranstaltung zum weiterempfehlen“ so Lösch.

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„Der geschulte und  sorgfältige Umgang mit Gefahrgut Schutzkleidung muß ständig geübt werden“